Singgemeinschaft 1987

26.06.2026          Sonnwendfeuer am Sportgelände Ueng.  19 Uhr
29.07.2026          Sommerabschlussfeier bei Karin Büttner
19.09.2026          Chorausflug
05.12.2026          Adventskonzert Ev. Kirche Ueng.  18 Uhr

Über uns

Die Singgemeinschaft wurde im Jahr 1987 gegründet und war damals einer der ersten eigenständigen Frauenchöre im Fränkischen Sängerbund.

Der Chor besteht derzeit (Stand März 2026) aus 20 aktiven Sängerinnen in den Stimmlagen 1. Sopran, 2. Sopran und Alt sowie aus 52 passiven Mitgliedern und unserer geschätzten Chorleiterin Jolanta Lewandowski.     

Unser musikalisches Repertoire besteht aus überwiegend deutschsprachigem Liedgut aller musikalischen Genres, wir schenken aber zunehmend modernen Liedern aus dem Pop-Bereich und Stücken mit instrumentaler Begleitung unsere Aufmerksamkeit. So probten wir, nachdem es uns Corona wieder erlaubte, z. B. viele Stücke der Popgruppe ABBA, mit denen wir am 11. Mai 2024 und am 06.07.20205 ein eigenes Konzert in Chorgemeinschaft mit dem Frauenchor Geroldshausen veranstalteten.

Die aktuelle Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzende: Marion Landeck
2. Vorsitzende: Eva Schraml
Kassiererin: Bettina Schöffl
Schriftführerin: Simone Spatzier
Notenwartin: Margarethe Zimmermann 
Kassenprüferinnen:
 Birgit Zimmermann, Renate Soosar

  • Ausflug nach Regensburg + Kloster Weltenburg 2013 

Im Laufe eines Jahres sind wir u. a. bei folgenden Veranstaltungen und Auftritten vertreten:

  • Wirtshaussingen (Kneipengaudi)
  • Maibaumaufstellung
  • Sonnwendfeuer mit Kindern aus Uengershausen und Umgebung
  • Adventskonzert
  • Seniorenweihnacht
  • Veranstaltungen der Gemeinde wie Dorffest, Feste der örtlichen Vereine
  • Gottesdienste
  • Auftritte bei befreundeten Chören

Neben dem Singen legen wir auch großen Wert auf die Kameradschaftspflege und Geselligkeit.

Viele schöne gemeinsame Momente bei Ausflügen und anderen Unternehmungen konnten wir in unseren Vereinsjahren schon erleben (s. Aufstellung unten, die teilweise mit Fotoserien verlinkt sind).
Außerdem endet jede unserer Chorproben mit einem abschließenden gemütlichen Beisammensein in der Wirtschaft der MZH.

  • Weinbergswanderung mit der fränkischen Weinkönigin
  • Landesgartenschau
  • Besuch des fränkischen Freilandmuseums Bad Windsheim
  • Besichtigung der MainPost
  • Führung mit dem Würzburger Nachtwächter
  • Besuch des Meisterchors Dortmund
  • Ausflug nach Regensburg + Kloster Weltenburg 2013 

Am 18. Oktober 2014 wurden wir zur Mittagszeit eigens mit dem liebevoll restauriertem Oldtimerbus der Fa. Schmitt direkt in Uengershausen abgeholt, und bei bestem sonnigem Spätsommerwetter ging´s auf „große Fahrt“. Nachdem auch die letzten Passagiere abgeholt waren, ging die Fahrt ins Fränkische Weinland über Kitzingen nach Sommerach und weiter Richtung Volkach, wo eine kurze, aber gemütliche Kaffeepause abgehalten wurde. Es folgte eine Fahrt in den Weinberg bei Bullenheim, vorbei an der „Paradiesscheune“, wo uns zum ersten Mal ein fränkisches Tröpfchen (Secco) vom Winzer kredenzt wurde. Anschließend ließen wir uns bei der Weinprobe die Brotzeit so richtig schmecken. Am Ende der Weinprobe waren alle (!) Flaschen und Gläser geleert, und der Oldtimerbus brachte eine gut gelaunte Singgemeinschaft am späteren Abend wieder nach Hause.

Ausflug Mainzer Sektkultu(o)r 16. Sept. 2017

Leinen los – Floß ahoi!

Eine romantische Floßfahrt auf dem Altmain

Am Samstag, 20. Juli 2019, unternahmen wir bei bestem Sommerwetter eine wunderbare Floßfahrt auf dem Altmain bei Volkach.

Schon lange ist der Altmain nicht mehr schiffbar und in seiner natürlichen und reizvollen Ursprünglichkeit über viele Jahrzehnte unverändert erhalten geblieben. So wurde unsere Floßfahrt durch die idyllische Kulturlandschaft zu einem ganz besonderen und einzigartigen Erlebnis.

Nach der Abfahrt an der Sandgrube in Astheim, einem kleinen Ortsteil des bekannten Weinstädtchens Volkach führte die Fahrt vorbei an der Vogelsburg und der bekannten Weinlage „Eschendorfer Lump“. Eine Weile flussabwärts gelangten wir zu den Winzerndörfern Eschendorf und Nordheim mit dem „Nordheimer Vögelein“.

Während das Floß seinen Weg flussabwärts nahm, erreichten wir den kleinen Winzerort Köhler, dessen umliegende Weinhänge bis fast an das Mainufer reichen.Nach Köhler begann der ruhigste Teil unserer Floßfahrt – mitten durch die unberührte Natur und die reizvolle Landschaft der alten Flussauen mit ihrer üppigen Flora und Fauna.

Es verging einige Zeit bis wir den nächsten Ort am linken Ufer erreichten: Sommerach mit der bekannten Weinlage „Katzenkopf“. Schließlich setzten wir unsere Floßfahrt bis zum Ziel in Gerlachshausen fort.

Die kurzweilige Fahrt von ca. 3,5 Stunden wurde uns von der Flößerfamilie amüsant und lehrreich mit zahlreichen Annektoten und Trinkliedern gestaltet. Außerdem durften wir auch einmal selbst das Floß lenken, was sich als anstrengender und schwerer erwies, als es aussah. Belohnt wurden wir dafür aber mit einem selbstgemachten Likörchen.

Die dargebotene Brotzeit und der servierte Wein trugen ebenfalls zu einem vollendeten Sommertag bei.

Krimikomödie „Baskerville“ 31. Juli 2022

Leider war das Fotografieren während der Aufführung verboten…

Wengertspicknick Röttingen

Am Samstag, 16. September 2023 unternahmen wir bei sehr schönen Spätsommerwetter eine in ein Wengertspicknick gipfelnde Weinbergswanderung mit der ehem. Röttinger Weinprinzessin Michelle Fries.

Mit dem Oldtimer-Feuerwehrbus, dem Bürgerbus und einem PKW ging es am Vormittag los zum Treffpunkt Jakobstor in Röttingen. Dort wurden wir von Michelle und ihrer Mama empfangen und sogleich mit einem Secco standesgemäß begrüßt und angeleitet.

Wer nicht wandern konnte, wurde von Mama Fries per Shuttelservice in die Weinberge und wieder zurück gebracht. Leider stand wegen der begonnenen Weinlese der dafür in Aussicht gestellte Traktor mit „Party-Anhänger“ nicht zur Verfügung.

Für die Wanderwilligen ging es anschließend ein bisschen steil in das Röttinger Weinbaugebiet, genauer gesagt: in die Weinlage Röttinger Feuerstein. Unterwegs erhielten wir viel Wissens- und trinkenswertes von Michelle erklärt und ausgeschenkt.

Am idyllischen Picknickplatz mitten im Wengert angekommen, erwartete uns ein leckeres Buffett mit teils hausgemachten Schmankerln und natürlich wieder einigen guten „Tropfen“.
Mit ihrer unterhaltsamen und lockeren Art machte Michelle diese Verköstigungen zu einem besonderen Erlebnis und natürlich Lust auf mehr. Denn im elterlichen Betrieb, einer wunderschön hergerichteten Heckenwirtschaft, gibt es übers Jahr noch viele kulinarische Höhepunkte zu erleben.

Nach dem Picknick ging es für Michelle wieder an die Weinlese und für uns an den Abstieg über den Sonnenuhren-Wanderweg Richtung Städtle. Auf dem Weg dorthin versuchten wir, möglichst viele Sonnenuhren zu erblicken – und zu entziffern. Bis zum Röttinger Festplatz an der Tauber zählten wir an die 7 Sonnenuhren und zuletzt die Sonnenuhr am Marktplatz, wo wir uns zu einem abschließenden Kaffee mit Kuchen und Eis niederließen.

Gut gelaunt und von Passanten bestaunt, ging es mit unseren Vehikeln vom Vormittag wieder nach Hause.

Ausflug nach Veitshöchheim mit Fastnachtstour

Unser diesjähriger langverdienter Chorausflug führte uns über die Grenzen Würzburgs hinaus nach Veitshöchheim.

Vorher machten wir allerdings einen Abstecher nach Gadheim zum geografischen Mittelpunkt der Europäischen Union. Nach kurzem Fußmarsch erreichten wir den auf freiem Feld befindlichen Schlagbaum mit allerlei Infotafeln. Wir hatten nicht nur Glück mit dem für Ende September sehr sommerlichen Wetter, sondern auch, dass die gemütliche, aber von vorbeikommenden Passanten begehrte Sitzgelegenheit am Mittelpunktgelände frei war, so dass wir ein kleines Picknick genießen konnten. Nach einem Gruppenfoto, geschossen von unserem Fahrer Tim, begaben wir uns dann an die Mainlände zu den Mainfrankensäle in der Stadtmitte von Veitshöchheim, wo wir von unserem Touri-Führer Rudi bereits erwartet wurden.

Mit großem Insiderwissen über die Fastnachtstraditionen in Veitshöchheim und im Besonderen über die „Fastnacht in Franken“ unterhielt er uns unermüdlich über eineinhalb Stunden incl. einem Fastnachtsschoppen.

Den sommerlichen Temperaturen war es geschuldet, dass wir uns danach nicht länger im Barockgarten aufhalten wollten, sondern schnurstracks eine beliebte Eisdiele in Mainnähe aufsuchten und die erfrischende Köstlichkeit to-go vernaschten. Denn auch das erfrischende Kneipp-Becken am Main zog uns magisch an, in dem wir gutgelaunt unsere heiß gelaufenen Füße kühlten.

Zum Abschluss des Tages labten wir uns dann noch in der Fischerbärbel mit fränkischen Spezialitäten, bevor uns unser Chauffeur sicher wieder nach Hause brachte.

Berichte / Fotos

Wirtshaussingen am 15. März 2014

Die Singgemeinschaft 1987 Uengershausen veranstaltete am 15. März 2014 ihr traditionelles Wirtshaussingen bereits zum achten Mal. Die überall bekannten Wirtshausmusikanten Frotto und Wigbert gaben in gewohnt unterhaltsamer Weise mit Quetsche und Geige den Ton in der Gaststätte der Mehrzweckhalle Uengershausen an und forderten zum Mitsingen auf.
Die zahlreich erschienenen Gäste aus nah und fern stellten ihr eigenes Programm – aus mitgebrachten Liederheften der Musikanten – zusammen. Sie sangen Volkslieder und schunkelten fröhlich miteinander. Dazwischen erfreuten zünftige Trinksprüche der Musikanten die Gäste. Die servierten fränkischen Schmankerl erfreuten die vom Singen hungrig gewordenen Mägen.  

Der gelungene Abend endete nach zahlreichen Zugaben und mit dem an diesem Abend etwas aus der Art geschlagenem Lied „Marmor, Stein und Eisen bricht“ kurz vor Mitternacht.
Die Singgemeinschaft bedankt sich für den regen Besuch und beim Helferteam.

Adventskonzert 2014, Ev. Kirche Uengershausen

Eine langjährige Tradition hat bereits das festliche Adventskonzert der kulturellen Vereine Uengershausens in der evangelischen Kirche. So konnten am zweiten Adventssonntag die mehr als 120 Gäste im voll besetzten Gotteshaus wieder ein eindrucksvolles Konzert der Vokal- und Instrumentalensembles erleben.

Moderator Dominik Landeck führte die Besucher durch ein höchst abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm, das mit Musikstücken aus vielen Epochen und Ländern aufwarten konnte.

Der Posaunenchor eröffnete das Konzert sowohl mit einem klassischen Oratoriumsstück als auch mit Bryan Adams‘ „Everything I Do“. Traditionelle Weisen stimmte der „Sechszylinder“ an.

Der Bläsernachwuchs des Posaunenchores entführte mit royalen Klängen in das Britische Empire, bevor Rosel Leclercq die schwedische Weise „Heilige Nacht (Kopången)“ vortrug.

Die gesanglich hervorragenden Interpretationen der „Hymne an die Nacht“ und der „Weihnachtsglocken“ des Männergesangvereins begeisterten die Zuhörer und lieferten einen positiven Vorgeschmack auf das 130-jährige Vereinsjubiläum im kommenden Jahr.

Zwischen den Gesangsstücken erklangen Instrumentaleinlagen der Stubenmusik sowie von Johanna und Franziska Stock am E-Piano und an der Querflöte.

Zum letzten Mal unter der Leitung von Bettina von Hindte stimmte die Singgemeinschaft weihnachtliche Weisen an, die Frieden und Hoffnung als Botschaft in die Welt hinaustrugen. Zu Tränen rührte anschließend das „Ave Glöcklein“ mit der finalen Soloeinlage ihrer Dirigentin.

Der Posaunenchor und die Jungbläser beschlossen den Abend mit einem schwungvollen „Feliz Navidad“ und luden alle Anwesenden zum Mitsingen des gemeinsamen Liedes „Tochter Zion“ ein.

Am Kirchenvorplatz klang der gelungene Konzertabend bei Bratwurst und Glühmost mit einem vergnüglichen Austausch zwischen Mitwirkenden und Besuchern aus.

Im Dezember 2014, nach unserem Adventskonzert, trennten sich die Wege der Singgemeinschaft und unserer langjährigen Chorleiterin Bettina von Hindte zugunsten ihrer weiteren Opernkarriere. Mit einer kleinen Weihnachtsfeier wurde sie demnach gebührend von uns verabschiedet, natürlich nicht ohne ein rührseliges und eigens von Moni Veeh umgetextetes „Ave Glöcklein“ und einem entsprechendem Abschiedsgeschenk in Form eines Keramikengels und eines Gutscheines.

 

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Februar 2015 wurde unsere neue Chorleiterin, Feodora-Johanna Mandel, nochmals offiziell begrüßt. Sowohl sie als auch wir freuen uns auf eine lange, harmonische und fruchtbare Zusammenarbeit.                                                                                                                               Ebenso konnten in dieser JHV zwei vereinsinterne Ehrungen vorgenommen werden:                                                                                                                                                      Biggi und Margarethe Zimmermann wurden mit einer Urkunde für ihre 20jährige aktive Vereinsmitgliedschaft geehrt.

 

Kurz nach ihrer Amtseinführung überraschte uns unsere Chorleiterin dann mit der freudigen Nachricht, dass sie Nachwuchs erwarte.

Ende September 2015 war es dann  soweit:
Ein Herzliches Willkommen auch für Dich, kleine Josefine!

Wir freuen uns mit der jungen Familie und wünschen alles Gute!

Ebenso freuen wir uns über die Anwesenheit der Kleinen bei der einen oder anderen Chorprobe, da sie uns während des Probens ein infantil-verzücktes Dauergrinsen in unsere Gesichter zaubert.

Die Zusammenarbeit mit Feodora bei uns war auch fruchtbar im wahrsten Sinne des Wortes über die Chorarbeit hinaus:  im Januar 2017 kam schließlich auch die kleine Felizia zur Welt.  Aufgrund der familiären Belastung musste uns Feodora nach unserem Jubiläum im Herbst 2017 verlassen.
Erwartungsvoll legten wir die Dirigentenaufgabe nach einer Übergangszeit im März 2018 in die Hände von Jolanta Lewandowski, die uns als „lokale“ Chorleiterin hoffentlich auf unserem eingeschlagenen Weg wieder weiter voranbringen wird.

Unsere langjährige Kassiererin Gertrud Binder legte auf eigenen Wunsch ihr Amt mit Ende der Legislaturperiode 2020 nieder, so dass in der Jahreshauptversammlung am 04.03.2020 das Amt des Kassiers neu zu vergeben war. Wir alle möchten uns für ihre Arbeit, die sie stets mit vollem Engagement und „spitzem Bleistift“ ausübte auf das herzlichste bedanken und wünschen ihr für diese Art des „Ruhestandes“ alles Gute.
Als neue Kassiererin begrüßen wir unser Neumitglied Anja Schwarz sehr herzlich, die in der JHV einstimmig in dieses Amt gewählt wurde. Wir freuen uns auf eine gute und langjährige Zusammenarbeit. Alle anderen bisherigen Vorstandsmitglieder wurden – ebenfalls einstimmig-  in ihren Ämtern bestätigt.

In der Jahreshauptversammlung am 08.02.2023 standen dann die Zeichen auf Umschwung, denn unsere langjährige Vorsitzende Monika Veeh trat nach mehr als 35 Jahren nicht mehr zur Neuwahl an. In ihrem Jahresbericht, in dem sie das erfolgreiche Adventskonzert vom vergangenen Dezember hervorhob und sich über den Zuwachs an Neusängerinnen freute, dankte sie der Chorleiterin und ihren Vorstandskolleginnen für die stets gute Zusammenarbeit. Anschließend wurde sie aus den Reihen der Sängerinnen mit Blumen und einem Wellness-Geschenk aus ihrem langjährigem und mit Herzblut geführten Amt verabschiedet.


Die Neuwahlen ergaben dann folgendes Ergebnis: Marion Landeck (Vorsitzende), Tanja Schlelein (stellv. Vorsitzende), Simone Spatzier (Schriftführerin), Anja Kohmann (Kassiererin), Birgit Zimmermann und Renate Soosaar (Revisorinnen).


Im Rahmen der Versammlung wurden außerdem drei Sängerinnen für ihre langjährige Gesangsaktivität mit Ehrennadel und Urkunde des Fränkischen Sängerbundes geehrt: Carmen Landeck (10 Jahre), Gertrud Binder (25 Jahre) und Marion Landeck (40 Jahre).

Wirthaussingen 07.03.2015 - Ein Hoch auf die alten Lieder

Eine langjährige Tradition hat bereits das festliche Adventskonzert der kulturellen Vereine Uengershausens in der evangelischen Kirche. So konnten am zweiten Adventssonntag die mehr als 120 Gäste im voll besetzten Gotteshaus wieder ein eindrucksvolles Konzert der Vokal- und Instrumentalensembles erleben.

Moderator Dominik Landeck führte die Besucher durch ein höchst abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm, das mit Musikstücken aus vielen Epochen und Ländern aufwarten konnte.

Der Posaunenchor eröffnete das Konzert sowohl mit einem klassischen Oratoriumsstück als auch mit Bryan Adams‘ „Everything I Do“. Traditionelle Weisen stimmte der „Sechszylinder“ an.

Der Bläsernachwuchs des Posaunenchores entführte mit royalen Klängen in das Britische Empire, bevor Rosel Leclercq die schwedische Weise „Heilige Nacht (Kopången)“ vortrug.

Die gesanglich hervorragenden Interpretationen der „Hymne an die Nacht“ und der „Weihnachtsglocken“ des Männergesangvereins begeisterten die Zuhörer und lieferten einen positiven Vorgeschmack auf das 130-jährige Vereinsjubiläum im kommenden Jahr.

Zwischen den Gesangsstücken erklangen Instrumentaleinlagen der Stubenmusik sowie von Johanna und Franziska Stock am E-Piano und an der Querflöte.

Zum letzten Mal unter der Leitung von Bettina von Hindte stimmte die Singgemeinschaft weihnachtliche Weisen an, die Frieden und Hoffnung als Botschaft in die Welt hinaustrugen. Zu Tränen rührte anschließend das „Ave Glöcklein“ mit der finalen Soloeinlage ihrer Dirigentin.

Der Posaunenchor und die Jungbläser beschlossen den Abend mit einem schwungvollen „Feliz Navidad“ und luden alle Anwesenden zum Mitsingen des gemeinsamen Liedes „Tochter Zion“ ein.

Am Kirchenvorplatz klang der gelungene Konzertabend bei Bratwurst und Glühmost mit einem vergnüglichen Austausch zwischen Mitwirkenden und Besuchern aus.

Ein kurzweiliges und gemütliches Festival der guten Laune – 10. Wirtshaussingen der Singgemeinschaft 1987 Uengershausen, 27.02.2016

Wenn das Ännchen von Tharau und der Jäger aus Kurpfalz sich jenseits des Tales am Brunnen vor dem Tore des Lebens freuen, hat dies keinen anrüchigen Hintergrund, sondern ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass wieder zum Wirtshaussingen nach Uengershausen geladen wurde.

Die Singgemeinschaft 1987 Uengershausen freute sich, dieses Wirthaussingen zusammen mit den beiden Musikanten Frotto und Wigbert nun bereits zum 10. Male ausrichten zu dürfen. Und nahezu 80 Besucher ließen es sich am 27. Februar 2016 nicht nehmen, an diesem Jubiläum teilzuhaben. Ob als Sänger oder einfach nur als Zuhörer spielte dabei keine Rolle.

Langjährige Wirtshaussingfreunde wissen und neu Hinzugekommene erkannten: Um am Wirtshaussingen teilzunehmen ist es nicht nötig über eine ausgebildete Stimme zu verfügen, im Vordergrund stehen die Freude und der Spaß an Musik und Gesang in geselliger Runde. So sangen die Gäste aus voller Kehle Volkslieder aus den aufgelegten Liedheftchen, aus denen vom Publikum vor dem offiziellen Beginn des Singens ein abwechslungs- und stimmungsreiches Programm zusammengestellt wurde. Wigbert begleitete die SängerInnen souverän mit seinem Akkordeon und Frotto unterstützte mit seiner Fidel.

In den Gesangspausen hatten die beiden Musiker mit zahlreichen Zwischenwitzen und humorvollen -teils deftigen- Sprüchen immer wieder die Lacher auf ihrer Seite, natürlich nicht ohne hinterher gemeinsam anzustoßen. Besonders Frotto tat es jedes Mal in der Seele weh, „wenn ich im Glas den Boden seh…“

Das bewährte eingespielte Helferteam sorgte ununterbrochen dafür, dass die Kehlen stets geölt und die Mägen nicht hungrig blieben. Für diesen Service sowie für die Jubiläumsdekoration gab‘ s von versammelter Gemeinschaft einen Extraapplaus.

Anlässlich des 10jährigen Jubliäumssingens wurde die Vorsitzende Frau Monika Veeh zu den Musikanten nach vorne bestellt und bekam stellvertretend für die Singgemeinschaft ein eigens für diesen Abend getextetes „Danke“-Lied von Frotto gesungen und ein mit den beiden Musikanten bedrucktes Fan-T-Shirt überreicht.

Mit einem melancholischem „Ade zur guten Nacht“ ging ein harmonischer und quietschfideler Abend schließlich zu Ende, nicht aber ohne Hinweis auf ein elftes Wirtshaussingen zum Chorjubiläum (30 Jahre) der Singgemeinschaft 2017. Fortsetzung folgt also. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Gäste, die Musikanten, die Helfer und Organisatoren, die mit ihrem Zutun zum Erfolg des Abends beigetragen haben.

Bis wir uns dann wiedersehen, am 11. März 2017, wenn der fränkische Wind im schönsten Wiesengrunde wieder die bunten Fahnen wehen lässt.

Adventskonzert, 2. Advent, Uengershausen

Licht im Advent  – unter diesem Motto stand das Adventskonzert, das am 2. Advent von den kulturellen Vereinen aus Uengershausen  in der Ev. Kirche  veranstaltet wurde.

In der vollbesetzten Kirche konnten sich die Gäste in dem etwa 90minütigem Konzert eine Auszeit von der Vorweihnachtshektik nehmen und das vielfältige Programm, das von Dominik Landeck moderiert wurde, genießen.

Gleich zu Beginn wurde dem Motto des Abends durch den einleitenden Gesang der Singgemeinschaft Rechnung getragen, indem die zuvor verdunkelte Kirche durch weitergegebenes Kerzenlicht nach und nach feierlich illuminiert wurde.

Danach leitete der Posaunenchor seine beiden Auftrittsblöcke ein, wobei er mit „Transeamus usque Bethlehem“ und  „The Rose“  einen gekonnten Bogen zwischen Klassik und Modernen spannte.

Die weiteren Beiträge der Singgemeinschaft erfreuten das Publikum, allen voran eine außergewöhnlich emotionale Komposition des Klassikers „Maria durch ein Dornwald ging“.

Mit stimmungsvollen adventlichen Saitenklängen spielte die Stubenmusik auf, bevor das Adventsterzett einen neuen Akzent in diesem Konzert setzte. Der stimmlich einwandfreie „Adventsjodler“ brachte das „Leuchten des Advents“ dem Publikum nahe.

Ein weiteres Novum stellte der Soloauftritt von Tim Landeck dar. Im Gitarrenduett mit Marion Landeck besang er mit „Das ewige Lied“ den vorbestimmten, aber dennoch unvorhersehbaren Lauf des Lebens,  bevor er mit dem Pop-Gospel „You raise me up“ und seiner gefühlvollen Baritonstimme für Gänsehautmomente sorgte.

Anschließend überzeugten die Sänger des Männergesangvereins  u. a.  mit der klangvollen „Heiligen Nacht“ und den „Weihnachtsglocken“.

Zum Abschluss wurde das Publikum aufgefordert, gemeinsam mit dem Posaunenchor das Schlusslied „Lobt Gott Ihr Christen“ zu singen und eingeladen, den Konzertabend bei Bratwurst und Glühmost am Kirchvorplatz ausklingen zu lassen.

Die Resonanz der Gäste zeigte, dass es auch in diesem Jahr wieder ein gelungenes Adventskonzert war. Schon heute freuen sich alle Beteiligten, beim nächsten Konzert in 2018 alle diesjährigen Gäste wieder begrüßen zu dürfen. Ganz besonders freuen wir uns, wenn wir bei all denjenigen Neugierde wecken konnten, die es bisher noch nicht zu unserem Adventskonzert schafften. Hierzu ergeht schon heute ein herzliches Willkommen.

Alle Jahre wieder –

– kommen Frotto und Wigbert nach Uengershausen und packen Quetsche und Geige aus.

So auch wieder am 11. März 2017, als die Singgemeinschaft in ihrem Jubiläumsjahr zum alljährlichen Wirtshaussingen mit den beiden Musikanten eingeladen hat. Es war bereits das elfte Wirtshaussingen und es war wieder ein voller Erfolg.

Was früher zu jedem länger dauernden Wirtshausbesuch dazugehörte, erfreut sich heute immer größerer Beliebtheit. Einhundert singfreudige, meist auswärtige Gäste sind nach Uengershausen gekommen, um bei Bier, Wein und dem einen oder anderem leckeren Schmankerl  ihrer Sangesfreude freien Lauf zu lassen. Aus den zu Beginn  verteilten Liederheften wurde ein bunt gemischtes Programm zusammengestellt, so dass   – mit einigen wenigen Pausen –  mehr als vier Stunden gesungen, geschunkelt und geklatscht werden konnte.

Kaum ein Mund blieb verschlossen; der eine sang engagierter, ein anderer zurückhaltender; nicht selten wurde eine zweite Stimme improvisiert. Und in einer so großen Masse musste nicht jeder Ton sitzen. Kurz: auf den Spaß am gemeinsamen Singen kam es an, was die vielen zufrieden lächelnden Gesichter zeigten. Auch die kurzen Anekdoten und Trinksprüche der Musikanten sorgten für Heiterkeit, erfuhr man dabei doch, warum Wigbert sich in Zukunft weigert, „nochmals ein Halleluja zu singen“…

Dass die Wirtshaussänger auch anderen Dialekten außer dem fränkischen aufgeschlossen gegenüber stehen, bewiesen sie beim „Hamborger Veermaster“, zu dem sich auch ein mit dem Plattdeutschem vertrauter Gast als Vorsänger betätigen durfte.  Richtig international wurde es, als unsere Musikanten den „Irish Folk“ aufspielten, zu dem Wigbert auch noch eine flotte steppende Riverdance-Sohle aufs Parkett legte.

Mit der Aufforderung „Nehmt Abschied, Brüder“ und dem Versprechen, dass beim nächsten Mal wieder „ein Säule g`schlacht (mit viel „l“)“  wird, ließen Frotto und Wigbert kurz vor Mitternacht einen stimmungsvollen harmonischen Abend zu Ende gehen.

Die Singgemeinschaft bedankt sich bei den Organisatoren, allen Helfern und Helferinnen, bei den Musikanten und ganz besonders bei den Gästen, die für das erfolgreiche Gelingen dieses Abends beigetragen haben. Mit der Hoffnung auf noch mehr innerörtliche Resonanz freuen wir uns auf ein Wiedersehen am 10. März 2018!

Tu alles, was gut tut – am liebsten im Chor

Jubiläumskonzert der Singgemeinschaft 1987 Uengershausen begeisterte zahlreiche Zuhörer.

Unter dem Motto „Singin` all together“ feierte die Singgemeinschaft 1987 Uengershausen ihr 30jähriges Jubiläum mit einem großen Konzert in der Mehrzweckhalle. Bereits in der Vorbereitungsphase entstand die Idee, mit dem Frauenchor aus Geroldshausen unter der Leitung von Katharina Beck einen Projektchor zu bilden und dieses Konzert gemeinsam zu veranstalten. Denn auch die Damen aus Geroldshausen feiern 25jähriges Bestehen. Die Singgemeinschaft aus Uengershausen unter der Leitung von Feodora-Johanna Mandel wurde 1987 als einer der ersten eigenständigen Frauenchöre im Fränk. Sängerbund gegründet. Im Laufe der Jahre entwickelte der Chor ein vielseitiges Repertoire mit Stücken aus allen Epochen und Genres. Mit dem sorgfältig zusammengestellten Programm, bestehend aus Stücken aus der modernen Musik begeisterten schließlich die Sängerinnen des Projektchores die vollbesetzte Mehrzweckhalle. Der musikalische Bogen umspannte das Leben und die Liebe, ließ mit der Rose Wunder geschehen, forderte auf, über den Wolken nur das zu tun, was gut tut und entführte schließlich mit „Siyahamba“ oder „Let my light shine bright“ in den internationalen christlichen Gesang.

Dass das Singen im Chor sowohl den Sängern, als auch dem Publikum an Leib und Seele und nicht zuletzt dem Gemeindeleben gut tut, hoben die Grußworte des Bürgermeisters Stefan Hemmerich und des Vorsitzenden des Sängerkreises Würzburg, Alois Henn hervor. Auch der Sängergruppenvorsitzende, Kurt Jörg zeigte sich angesichts des nicht alltäglichen Konzertprogramms angenehm überrascht und begeistert.

Für den zweiten Teil des Konzertes konnte der Jubiläumsverein ein ganz besonderes Schmankerl gewinnen. Der Gospel-Pop-Rock-Chor Voices aus Würzburg unter der Leitung von Fred Elsner verbreitete bereits ab dem ersten Ton die Emotionen, die jedem seiner Stücke geschuldet sind. So wurde mit „We pray“ erklärt, warum das Gebet zu Gott manchmal der einzige Ausweg ist und auch der Chorleiter weiß nun, dass sich Jesus um jeden kümmert. Über das Gospel ging der musikalische Weg weiter zu den Popklassikern von Elton John, Michael Jackson oder Elvis Presley und mündete schließlich im Flower-Power-Hit „Aquarius-Let the sunshin in“.

Als zum Schluss des Konzertes alle beteiligten Chöre auf der Bühne standen und ein gemeinsames „O happy Day“ erklingen ließen, hielt es viele Gäste nicht mehr auf den Stühlen, so dass sich die Mehrzweckhalle in eine jubelnd-klatschend-tanzende Menge verwandelte. Ein sehr besinnlicher „Irischen Segen“ beschloss den herausragenden Abend. Die Vorsitzende der Singgemeinschaft, Frau Monika Veeh bedankte sich bei allen Anwesenden, Mitwirkenden und Helfern und trug noch einen Geburtstagswunsch vor, nämlich, dass die Resonanz dieses gelungenen Abends gerne eine personelle Aufstockung der Chorbesetzung zur Folge haben darf.

Ehrungen

Den Abschluss des Vereinsjubiläums bildete der separate gemütliche Sonntagnachmittagskaffee, an dem die aktiven und passiven Mitglieder der Singgemeinschaft in der Gaststätte der Mehrzweckhalle für ihre langjährige Treue zum Verein mit einer Urkunde und einer kleinen Aufmerksamkeit geehrt wurden.

Eine Ehrung vom Fränkischen Sängerbund für (mittlerweile mehr als)
25 Jahre aktiven Singens erhielt Marion Landeck.

Weiterhin wurden geehrt:
für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft:
Rita Bogs, Erna Dürr, Monika Hofmann, Hannelore Landes, Rosel Leclercq, Elisabeth Schober, Renate Soosaar, Helga Stock, Imelda Veeh, Margareta Veeh, Monika Veeh,

für 30 Jahre Vereinsmitgliedschaft:
Gertrud Binder, Birgit Zimmermann, Margarete Zimmermann

für 15 Jahre Vereinsmitgliedschaft:
Carmen Landeck

sowie zahlreiche passive Mitglieder für 10, 15, 20, 25 und 30 Jahre Vereinstreue.

Außerdem wurde die 30jährige Vorstandsarbeit von Monika Veeh, davon 15 Jahre als           1. Vorsitzende, mit einer Ehrenurkunde und einem Blumenstrauß besonders gewürdigt.

An diesem Sonntagnachmittag wurde auch die Chorleiterin Feodora-Johanna Mandel verabschiedet, die ihr Amt aus privaten Gründen niederlegt. Unter neuer Chorleitung blickt der Chor jedoch bereits erwartungsvoll und optimistisch in die Zukunft. Es geht musikalisch weiter – weil es gut tut!

Singgemeinschaft 1987 Uengershausen – Wirtshaussingen

Frotto und Wigbert gaben sich in Uengershausen wieder die Ehre

– und ihr Bestes, um beim Wirtshaussingen, das die Singgemeinschaft bereits zum zwölften Male veranstaltete, das singfreudige Publikum bestens zu unterhalten. In die Gaststätte der Mehrzweckhalle eingekehrt waren über 80 froh gestimmte Frauen und Männer aus nah und -überwiegend- fern, die aus langjähriger Erfahrung schon wussten, was da so kommen würde: Geselligkeit, ausgiebiger gemeinschaftlicher Gesang, fränkische Schmankerln und so manches Späßchen. Auch dieses Mal wurde das Programm vorab und gemeinsam aus den ausgeteilten Liederheften zusammengestellt.  Nachdem der erste Hunger und Durst gestillt waren, konnte  dann u.a. munter wieder mal ein „Säule g´schlacht“  oder vom Heil´gem Veit von Staffelstein das Recht der Franken eingefordert werden. Auch lief der Abend unter vielen Superlativen,  die von den Musikern zwischendurch erfragt wurden:
die weiteste Anreise (aus Nürnberg) oder das lauteste Schlagen auf´s Glas beim Lied vom „Hammerschmied“. Die wohl größten Augen bekam der jüngste Gast des Abends (ca. 5 Jahre), ob der stimm- und stimmungsgewaltigen Atmosphäre um ihn herum und stellte mit seiner ausdauernden Freude das beste Beispiel für generationenübergreifende Begeisterung am  gemeinsamen Singen.

Die Singgemeinschaft dankt allen Gästen, den Musikern,  allen HelferInnen und OrganisatorInnen für das erfolgreiche Gelingen des Abends und freut sich auf ein gesundes Wiedersehen am 16. März 2019.

ADVENTSKONZERT Uengershausen

Nicht vom Himmel hoch, doch von Nah und Fern kamen die zahlreichen Besucher am Vorabend des 1. Advents, um beim traditionellem Adventskonzert in Uengershausen      dabei zu sein.

Moderator Dominik Landeck versprach dem Publikum in der vollbesetzten Kirche einen musikalischen Genuss quer durch alle Genres und Jahrhunderte des christlichen und adventlichen Liedguts; und genau dieses Versprechen erfüllten die rund 50  Mitwirkenden auf ihre jeweils eigene Art.                                                                                                                      Der Posaunenchor mit Karl Hügelschäffer als Dirigent eröffnete mit zeitgenössischen Stücken, bevor Herr Pfarrer Penßel sein Grußwort sprach und seine Freude, an diesem Konzert dabei sein zu dürfen, zum Ausdruck brachte.
Im Anschluss gab der Männergesangverein unter der Leitung von Willi Schober mit traditionellen adventlichen Liedern wie „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ oder der „Burgenländischen Christnacht“ sein Bestes.
Auch in diesem Konzert gab es wieder einige Premieren: erstmals spielten die Adventskids Julia Lewandowski, Rebekka und Miriam Schnabel mit Querflöten und Klavier frisch und fröhlich „Alle Jahre wieder“ und „Vom Himmel hoch“.
Danach sang das aus dem Männergesangverein neu formierte und ortsteilübergreifende Männerquartett u.a. den“ Andachtsjodler“  aus Tirol, mit dem sie den Übergang zu den alpenländischen Weisen der Stubenmusik boten.                                                                         Mit ihrem „Bauernmenuett“ oder der „Staden Weis“ sah man förmlich im Geiste den Christbaum in der Stube leuchten.
Für den Wechsel zur modernen Musik mit Gitarrenbegleitung sorgte das Mutter-Sohn-Duo Tim und Marion Landeck. Sie erfreuten nicht nur die Peter-Maffay-Fans mit dem Tabaluga-Song „Alles im Leben hat seine Zeit“, sondern brillierten anschließend mit einer Duett-Version des Popklassikers „Put a little love in your heart“.
Den weiblichen Stimmenanteil am Konzert bildete die Singgemeinschaft, mit der ihre Dirigentin Jolanta Lewandowski ihr Adventskonzert-Debüt gab. Nachdem „.. für uns eine Zeit angekommen“  war und noch bevor sie von der „Liebe der Heiligen Nacht“ sangen, wurde das eine oder andere Tränchen der Rührung verdrückt bei der Darbietung des „Ave Glöcklein“ mit Marion Landeck als Solistin.

Den Abschluss der Einzelvorträge bildete nochmals der Posaunenchor mit „Hark! The herald angel sing“ und dem fröhlichen „Rudolph, the red-nosed reindeer“.                       Eine letzte Neuerung war das große Finale, bei dem alle Beteiligten im Altarraum zusammen mit dem Posaunenchor das Schlusslied „Irischer Segen“ sangen und spielten und das Publikum mit einstimmen durfte. Der abschließende Applaus gab allen Mitwirkenden die Bestätigung, dass das eingangs gegebene Versprechen, einen musikalischen Genuss zu schaffen, eingelöst wurde.

Den kulinarischen Konzertabschluss bildete, wie schon die Jahre davor, die Einkehr bei Bratwurst und Glühmost/-wein am Kirchenvorplatz. Dort standen Gäste und Musikanten noch lange zusammen, resümierten und schmiedeten teilweise schon Pläne für das nächste Adventskonzert.

Alle am Konzert Beteiligten bedanken sich bei allen anwesenden Gästen und Helfern, wünschen eine frohe und besinnliche Adventszeit und freuen sich auf ein Wiedersehen im Jahr 2020.

Am 16. März war es wieder einmal soweit: Die Musikanten Frotto und Wigbert hielten mit ihren Instrumenten Einzug in die Gaststätte der Mehrzweckhalle Uengershausen und luden die rund 70  inzwischen versierten und begeisterten Wirtshaussänger ein,  auf eine musikalische Reise quer durch die Landschaft der deutschen Volkslieder zu wandern. Mittels der mitgebrachten Liedhefte packten die Gäste einen musikalischen Rucksack und schon ging es mit der „ fränkisch-frischen und freien Luft“  schwungvoll auf die Reise, denn „wer lange sitzt muss rosten“.

Die mit Akkordeon und Geige begleitete Volkslied-Wanderung führte uns im Frühtau jenseits des Tales in die Rhön, wo wir mit unserem Ännchen von Tharau auf dem Kreuzberg weilten. Weitere lustige Tage brachten uns direkt zum Rennsteig,  in ein  kleines  Dörflein, wo wir dem Hammerschmied bei seiner lautstarken Arbeit zusahen. Natürlich durfte auch die Rast nicht fehlen, bei der sich die hungrigen Mägen und durstigen Kehlen an den üppigen fränkischen Schmankerln und Wein labten, garniert mit den deftigen Trinksprüchen unserer „Wanderführer“.  Der Mond schien uns so hell, als wir im Morgenrot  in den Böhmerwald aufbrachen, bevor uns der Fränkische Wind wieder aus dem Städele hinaus wehte, gerade noch rechtzeitig,  um zur Guten Nacht Ade zu sagen und von allen (Brüdern) Abschied zu nehmen.

Die Singgemeinschaft 1987 bedankt sich bei allen Besuchern, Helfern und Organisatoren und freut sich auf ein Wiedersehen beim Wirtshaussingen 2020. An alle Interessierte aus Nah und Fern ergeht schon heute herzliche Einladung. Besonders freuen wir uns auch auf Wirtshaussing-Neulinge. Probiert’s mal aus!

Adventskonzert am 3. Advent 2022 - Seelenreise mit adventlicher Musik

Adventskonzert der kulturellen Vereine aus Uengershausen

„Musik kann die Welt nicht retten, aber ab und zu deine Seele“.
Dieser Slogan zog sich als roter Faden durch das nach vier Jahren wieder stattfindende traditionelle Adventskonzert der kulturellen Vereine aus Uengershausen.

In ihren Begrüßungsreden gingen Herr Pfarrer Penßel und die Moderatorin Marion Landeck auf die schwierigen zurückliegenden und aktuellen gesellschaftlichen Situationen ein und hoben die positive Wirkung von Musik und Musizieren auf die u.a. durch Corona und Kriegsauswirkungen geplagten Seelen hervor. Musik als Seelenbalsam versprach auf jeden Fall das vielfältige Programm quer durch alle Genres der adventlichen Musik. Und dass sich auch die Publikumsseele nach der langen pandemiebedingten Pause nach musikalischen Streicheleinheiten sehnte, bewies der große Zustrom der Gäste aus nah und fern in der schließlich vollbesetzten Evang. Kirche zu Uengershausen.

Bereits zu Beginn zog der Posaunenchor unter neuer Leitung von Christoph Lewandowski die Zuhörer mit der „Cantata Jubilata“ und dem „Weihnachtsmarsch“ in seinen Bann.

Die Schwestern Miriam und Esther Schnabel brillierten anschließend mit Trompete und Klarinette mit den traditionellen Weihnachtsliedern „The first Noel“ und „Gloria in Exelsis Deo“.
Der als Quartett auftretende Männergesangverein bot unter der Leitung von Willi Schober die „Fränkische Weihnacht“ und zusammen mit dem Publikum den „Andachtsjodler“.

Die um mehrere Neusängerinnen erstarkte Singgemeinschaft unter der Leitung von Jolanta Lewandowski ließ vom Himmelszelt erschallen, dass Christ geboren ist (Mary’s Boy Child) und dass Wünsche zur Weihnachtszeit (Udo Jürgens) wahr werden, wenn die Lichter angezündet sind.

Mit dem „Ewigen Lied“ (Haindling) und dem Zwiegesang „Peace on Earth/Little Drummer Boy“ folgte das gitarrespielende Mutter-Sohn-Duo Marion & Tim Landeck und bewies dem begeisterten Publikum, dass mit ihren Unplugged-Versionen der Lieder von Unheilig („Sterne hoch“) und Coldplay („Yellow“) auch die moderne Popmusik Platz in der adventlichen Konzertmusik findet.

Am Ende des Konzertes wurde es mit dem vom Posaunenchor gespielten „Tebe Poem“ noch einmal andächtig ruhig, bevor das Publikum zum Ausklang ein Potpourri aus bekannten Weihnachtsliedern mitsingen durfte.

Mit einem dringenden Appell an alle Anwesenden, aktiv dafür zu sorgen, dass die musikalische Seele des Dorfes nicht verkümmert, schloss die Moderatorin mit den besten Wünschen den Abend, der am Kirchenvorplatz bei Bratwurst und Glühmost idyllisch ausklang. Die Einnahmen des Abends wurden dem Reichenberger Nikoläuse e.V. zur Verfügung gestellt.

Hommage an Agneta, Anni-Frid & Co. - 50 „Super-Trouper-Girls“ laden ein zur ABBA-Night nach Uengershausen

Hommage an Agneta, Anni-Frid & Co.

50 „Super-Trouper-Girls“ laden ein zur ABBA-Night nach Uengershausen

Bald wird zum letzten Mal geprobt, danach wird es ernst: Am 11. Mai um 19.30 Uhr gibt die Singgemeinschaft 1987 Uengershausen (Leitung: Jolanta Lewandowski) in Chorgemeinschaft mit dem Frauenchor Geroldshausen (Leitung: Katharina Beck) mit der „ABBA-Night“ in der Mehrzweckhalle Uengershausen ihr bisher anspruchsvollstes Konzert.

Zusammen mit Kai Müller am Piano, dem Jazz-Saxofinisten Dirk Rumig, dem Solo-Duo Marion & Tim Landeck und Mitsingaktionen versprechen alle Beteiligten der ABBA-Night einen „Super-Trouper“-unterhaltsamen Abend voller Nostalgie und Erinnerungen an die glamurösen 70er Jahre im Allgemeinen und an die schwedischen Weltstars im Besonderen. Moderiert wird der kurzweilige Abend von Moritz Rottmann, Einlass ist ab 18.45 Uhr.

Das Event macht somit auf den denkwürdigen Grand-Prix-Auftritt von ABBA vom 06. April 1974 im englischen Brighton aufmerksam, aus dem die vier Skandinavier mit dem Song „Waterloo“ als Sieger hervorgingen und eine einzigartige Weltkarriere begannen.

Alle Akteure der ABBA-Night, die deren größten Hits präsentieren werden, sind mit eben dieser Musik groß geworden und zum Teil exakt im selben Alter der Schweden. Aber die Songs des legendären Quartetts sind heute noch so frisch und inspirierend wir vor 50 Jahren.

Das erfuhr die Singgemeinschaft vor zwei Jahren, als sie erstmals dieses ambitionierte Projekt öffentlich ankündigte und nach neuen Mitsängerinnen suchte. Der Zuwachs an neuen Sängerinnen hat die bisherige Personaldecke fast verdoppelt, so die Chorleiterin Jolanta Lewandwoski, und ermöglichte dann schließlich die Verwirklichung des ABBA-Projektes zusammen mit den Geroldshäuser Sängerinnen.

Dass in einem dörflichen Frauenchor nur antiquiertes Liedgut gesungen wird, möchten beide Chöre mit diesem Konzert widerlegen. Chorgesang mal anders, lautet das Motto der ABBA-Night, die bewusst so heißt, denn „ABBA-Show“ oder „Musical“ wäre zu viel gesagt, so die Chorleiterin, „solch hohe Erwartungen darf man an uns als Laienchor mit Sängerinnen jenseits der 40 nicht stellen. An diesem Abend stehen allein der Gesang und die Musik im Vordergrund. Die ABBA-Songs kommen beim Zuhören so leicht daher, sind aber bei genauem Hinsehen und vor allem beim Einstudieren der Partituren ziemlich raffiniert und komplex.“

Trotzdem macht es großen Spaß, gemeinsam ein solch ambitioniertes Projekt durchzuziehen, bestätigt auch die zweite Vorsitzende, Tanja Schlelein. Für sie ist es in zweifacher Hinsicht aufregend, da sie nicht nur als Chorsängerin, sondern auch in einer kleinen Formation erstmals vor großem Publikum stehen und „Mamma Mia“ und „Waterloo“ zum besten geben wird.

Bei der ABBA-Night wird eben dieses Publikum schwerlich umhinkönnen, mitzugrooven. Soviel kann jetzt schon garantiert werden, denn die Sängerinnen und Musiker setzen alles daran, die Songs mitreißend zu präsentieren. So mitreißend, dass sich nach dem Konzertabend hoffentlich viele Neu-Interessierte den beiden Chören anschließen möchten. Solche Projekte leben nun mal von einer gewissen Masse an Stimmen, die auch weiterhin gesucht werden, wie die Vorsitzende Marion Landeck betont.

Eingeladen zum Mitsingen sind musikalische Damen und Teenager ab 14 Jahren aus dem gesamten Umkreis. Vorsingen ist keine Pflicht, Notenkenntnisse nicht vonnöten, dafür wird Spaß und Geselligkeit in einem bunten frischen Chor garantiert. Alter, Herkunft und Beruf spielen keine Rolle, hier singt die Juristin neben der Rentnerin, die Firmenchefin neben der Verkäuferin. Jede ist per Du und begegnet sich unabhängig von Standesunterschieden auf Augenhöhe. Nur das Singen und die Gemeinschaft zählen.

Die positiven, auch medizinischen Nebeneffekte des Singens in der Gemeinschaft sind mittlerweile wissenschaftlich belegt. So können alle Sängerinnen ihren positiven Nutzen aus dem Chorsingen ziehen, suchen bewusst diese eine Stunde Auszeit vom Alltag und lassen sogar lieber einmal eine Joggingrunde sausen, als auf die Chorprobe zu verzichten.

Die Chorproben finden in Uengershausen mittwochs um 19.15 Uhr und in Geroldshausen dienstags um 20 Uhr statt.

Nach der ABBA-Night wird es auch mit modernem Liedgut weitergehen. Schon in drei Jahren steht das nächste Chorevent ins Haus: die Singgemeinschaft feiert 2027 ihr 40jähriges, der Frauenchor Geroldshausen das 35jährige Bestehen. In Kürze wird der Chor daran gehen, neue Ideen für das Jubiläum zu sammeln und vorzubereiten.

Für die ABBA-Night am 11. Mai muss sich auch niemand in Unkosten stürzen. Ganz im Gegenteil: während ein Mamma-Mia-Musical-Ticket deutlich über 50 € kostet, präsentieren die Chöre die ABBA-Night bei freiem Eintritt gegen eine freiwillige Spende. Um das Konzert ungestört genießen zu können, findet ein Snack- und Getränkeverkauf ausschließlich vor dem Konzert und in der Konzertpause statt. Die hoffentlich reichlichen Spendeneinnahmen werden in die nächsten Chorprojekte fließen, wie beispielsweise die Chorjubiläen 2027.

Anekdoten und gute Laune beim Wirtshaussingen in Uengershausen

Bereits zum 15. Mal veranstaltete die Singgemeinschaft Uengershausen ihr traditionelles Wirtshaussingen in der Gaststätte der Mehrzweckhalle. Und bereits zum 15. Mal spielte Frotto mit seiner Geige dazu auf. Seine drei Musikerkollegen an Akkordeon, Gitarre und Tuba, die Arnsteiner Wirtshausmusikanten, freuten sich, dass sie zum zweiten Mal in Uengershausen spielen durften. Die Vorsitzende der Singgemeinschaft begrüßte die Anwesenden aus nah und – überwiegend – fern und stellte die Musiker dem Publikum vor. Mit großer Freude wurden auch die Gäste begrüßt, die sich zum ersten Mal zum Wirtshaussingen eingefunden hatten. Ihnen und allen erfahrenen WirtshaussängerInnen wurde ein stimmungsvoller Abend versprochen – und sie wurden nicht enttäuscht.


Gleich zu Beginn brachten die vier Musiker die Stimmung mit einem zünftigen Einheizer in Gange. Wie schon in den Jahren zuvor wurde dann aus den ausgeteilten Liedheften auf Zurufe ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Es wurde gesungen, was die Kehlen hergaben, von den fleißigen HelferInnen wurden leckere Schmankerln und erfrischende Getränke kredenzt und der geneigte Zuhörer erfuhr, dass eine Schlachtschüssl erst ohne das „e“ eine Pracht wird oder warum es sinnvoller ist, beim Traktor anstatt die Kupplung lieber die Bremsen zu kontrollieren…


Und obwohl zu vorgerückter Stunde bereits ein „Abschiedslied“ gesungen wurde, was eigentlich das Ende des musikalischen Abends einleiten sollte, gab das Publikum den Musikern noch lange nicht die Chance, ihre Instrumente einzupacken. Zugabe um Zugabe wurde vom Publikum verlangt – und gespielt, und es spielte keine Rolle mehr, ob sich die Texte zu diesen Liedern in den Liederheften befanden oder nicht. So wurde die „Fischerin vom Bodensee“ mehrmals über den selben gezogen, nachdem die schwarze Natascha in „Junkers Kneipe“ lautstark beklatscht wurde . Von „Take me home Country Road“ über „Brenna tuts guat“ über „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und „Roten Lippen“ wurde einfach nochmal alles aus den Instrumenten und Stimmbändern herausgeholt, bis schlußendlich Frottos emotionales Geigenspiel weit nach Mitternacht den Mond aufgehen ließ.


Die Musiker und die Singgemeinschaft freuten sich über das positive Feedback des Abend seitens des Publikums. Wünschenswert jedoch wäre es, wenn so ein nicht alltäglicher geselliger Abend, in dessen Vorbereitung und Durchführung der Verein und das fleißige Helferteam sehr sehr viel Zeit und Liebe investieren, noch besser von den Orts- und Gemeindebewohnern angenommen werden würde. Denn eines hat dieser Abend wieder gezeigt: Musik verbindet Generationen, jung und alt, Ortansässige und „Neigschmeckte“.
Es wäre demnach sehr schade, wenn wegen mangelndem Interesse eine solche musikalische und gesellschaftliche Bereicherung des Gemeindelebens aufgegeben werden müsste. Die Singgemeinschaft und die Arnsteiner Wirtshausmusikanten mit Frotto freuen sich demnach auf Euer zahlreiches Erscheinen beim Wiedersehen im März 2026.

Aus Wirtshaussingen wird Kneipengaudi

Kneipengaudi in Uengershausen begeistert Jung und Alt 

Die kürzlich von der Singgemeinschaft veranstaltete Kneipengaudi hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig gelebte Tradition sein kann. Beim in Kneipengaudi umbenannten Wirtshaussingen kamen zahlreiche Besucher zusammen, um gemeinsam zu singen, zu lachen und einen unvergesslichen Abend zu erleben.

Frotto und die Wirtshausmusikanten aus Arnstein heizten die Besucher in der bis auf den letzten Platz besetzten Gaststätte gleich zu Beginn zünftig ein, danach startete das gemeinsame Singen mit Wunschliedern aus den ausgelegten Liederheften. 

Der Chor Andiamo aus Reichenberg begrüßte unter der Leitung von Regine Götz außerdem das Publikum mit einem fröhlichen „Rama lama dingdong“ und eröffnete mit weiteren schwungvollen Liedern einen bunten Frühlingsreigen.

Weiter ging dann die gemeinsam gesungene und musizierte Reise von der Rhön über den Rennsteig, mit der Fischerin vom Bodensee in Junkers Kneipe und die Anita bekam einen Stern, der ihren Namen trägt.

Zwischendurch geizten die vier Musikanten nicht mit deftigen Trinksprüchen und die amouröse Geschichte vom „Freund Meier, Freund Lehmann und ich“ trieb Lachtränen in so manches Auge. Als zu späterer Stunde dann noch rote Lippen geküsst und der letzte „Brick in the wall“ all over the World gerockt wurde, bescherte dies den Musikanten begeisterte Standing Ovations und zahlreiche Zugaberufe, denen sie auch bis kurz vor Mitternacht nachkamen.

Die Organisatoren des Abends zeigten sich besonders erfreut über den großen Zuspruch junger Leute, die sich von der einzigartigen Atmosphäre des Abends anstecken ließen. Und diese wiederum zeigten sich beeindruckt von der Begeisterung und Herzlichkeit, mit der in Uengershausen auch in der Generation „Ü50“ gefeiert wird. 

Auch die älteren „Neulinge“ unter den Besuchern äußerten sich ausnahmslos positiv. „So etwas Tolles habe ich noch nie erlebt, wir kommen wieder“, war ein oft gehörter Satz. Die Mischung aus musikalischer Tradition, lockerer Geselligkeit und echter Dorfkultur machte den Abend eben zu einem besonderen Erlebnis.

Dass Uengershausen solche Veranstaltungen mit viel Engagement und Liebe zum Detail auf die Beine stellt, ist längst kein Geheimnis mehr. Dank eines fleißigen Helferteams in Service, Ausschank und Küche ist es den Veranstaltern auch dieses Mal wieder gelungen, Menschen zusammenzubringen und unvergessliche Momente zu schaffen.

Am Ende des Abends war klar: Die Kneipengaudi war nicht nur ein voller Erfolg, sondern auch ein starkes Zeichen dafür, wie Tradition und Gemeinschaft auch in der heutigen Zeit jung und alt begeistern können. Die Vorfreude auf die nächste Kneipengaudi im Jubiläumsjahr 2027 ist bereits jetzt spürbar. Die Singgemeinschaft dankt allen HelferInnen für ihre Unterstützung und allen Besuchern für ihr Kommen.

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