Agenda 21

Artikel im Mitteilungsblatt Dezember 2014:

Liebe Mitbürger,

Am Freitag, 21. November, um 19 Uhr, fand die angekündigte  Agenda-Sitzung mit dem Thema „Dorffest 2015“ in der Uengershäuser Wirtschaft statt.

Es fanden sich zahlreiche Interessierte Bürgerinnen und Bürger ein und schnell stellte sich heraus, dass es 2015 wieder ein Dorffest geben soll. Als Termin wurde der 27. September  2015 vorgesehen.

Jeder, der etwas beitragen möchte, ist herzlich eingeladen. Genaueres kann man in der folgenden Dorffest-Besprechung erfahren. Sie findet statt am 27. Februar 2015, wieder um 19 Uhr in der Wirtschaft der MZH Uengershausen.

Am ersten Adventssonntag waren wir wieder mit unserem Weihnachtshäuschen auf dem Reichenberger Weihnachtsmarkt vertreten. Es gab wieder viele  selbstgefertigte  handwerkliche  Produkte, regionale Produkte aus dem Dorfladen, Glühmost und heiße Würstchen. Zuvor hatten wir die Hütte zu Hause abgebaut, in Reichenberg aufgebaut, dann am Sonntag wieder abgebaut und in der folgenden Woche wieder zu Hause aufgebaut. Das gelingt nur, genauso wie auch das Schmücken und Verkaufen, wenn sich viele Freiwillige Frauen und Männer finden. Ihnen allen sei an dieser Stelle wieder einmal herzlich gedankt, denn selbstverständlich ist so ein Einsatz nicht.

Mit besten Grüßen, Jürgen Kranz

Artikel im Mitteilungsblatt November 2014:

Liebe Mitbürger,

Am Samstag, 25. Oktober,  fand, wie angekündigt, zwischen Laden und Kirche  in Uengershausen wieder ein Erntedank-Markt statt.  Ab 10 Uhr gab es einen großen Obst- und Gemüsestand, regionale Anbieter stellten sich vor. Im Holzofen gebackener Flammkuchen ging weg, „… wie die warmen Semmeln“. Kartoffelsuppe mit Würstchen, frischer Federweißer und  Apfelsaft, sowie Kaffee und Kuchen gaben den Rahmen für angeregte Gespräche, zu denen auch Bürgermeister Hemmerich erschien.  Der Dorfladen war von 7 Uhr bis 12 Uhr geöffnet und diesmal spielte uns das Wetter keinen Streich. Alles in Allem war es ein vergnüglicher Markttag und wir danken allen Helferinnen und Helfern für Ihr Engagement sowie den Besuchern des Marktes für ihr Erscheinen.

Am Freitag, 21. November, um 19 Uhr, gibt es eine Agenda-Sitzung mit dem Thema „Dorffest 2015“. Sie findet statt in der Wirtschaft der Mehrzweckhalle.

Hier soll besprochen und entschieden werden, ob es 2015 wieder ein Dorffest geben soll und wenn ja, wie und was dabei stattfinden und angeboten werden  könnte.

Dazu sind alle Interessierten, d. h. alle, die sich vorstellen können, dass sie mitmachen möchten, gebeten zu erscheinen.

Natürlich wird an diesem Abend noch nichts endgültig verabschiedet, aber es wäre gut, wenn möglichst viele  „Mitmacher“ da sein würden.

Mit besten Grüßen, Jürgen Kranz

Artikel im Mitteilungsblatt Oktober 2014:

Liebe Mitbürger,

Die Aktiven der Agenda-21-Gruppe Uengershausen waren auch im nunmehr vergangenen Sommer 2014 nicht untätig. Den ehrenamtlichen Kräften, die den Dorfladen so vorbildlich mit Rat und vor allem mit Tat unterstützen, muss immer wieder Dank gesagt werden. Ohne sie wäre das nicht zu stemmen.

Bei der Gemeinde haben wir die energetische Sanierung des Ladengebäudes beantragt und Bürgermeister Hemmerich hat uns hierfür sein Wohlwollen signalisiert, ebenso wie die zweite Bürgermeisterin, Frau  Brodwolf, die in ihrer Ansprache anlässlich der 1-Jahresfeier am 19. Juli, die Notwendigkeit unterstich. Nun hoffen wir, dass es im kommenden Jahr mit der Außengestaltung des Ladens weitergehen kann. An uns, den Ehrenamtlichen, soll es jedenfalls  nicht scheitern.

Trotz der Arbeitsbelastung geht auch die „normale“ Agenda-Arbeit weiter. So hatten wir, wie in den vergangenen Jahren, wieder die 4. Klasse der Reichenberger Grundschule an ihrem Herbstwandertag zum „Apfeltag“ zu Gast. Die Kinder aus allen Ortsteilen marschierten am Montag, den 22. September, früh in Reichenberg los und waren eine Stunde später in Uengershausen, wo sie von Sigrid Kranz empfangen wurden. Dann ging es ins Baumland von Helmut Rösch zum Arbeiten. Äpfel wurden gepflückt, geschüttelt, zusammengelesen und begutachtet. Unterschiedliche Sorten mit verschiedenen Eigenschaften wie Größe, Aussehen, Geschmack usw. wurden in die Behälter gefüllt und in etwa einer dreiviertel Stunde war der Heckcontainer am Schlepper voll mit den schönsten Äpfeln. Die brachten wir dann in den Hof, wo bereits die Gerätschaften aufgebaut waren. Wir erarbeiteten mit den Schülerinnen und Schülern die Arbeitsschritte. Wie gut schmeckte schon das Mahlgut bevor es in die Presse kam! Dass man dann den frisch gepressten Saft direkt aus dem Fass in die eigene mitgebrachte Flasche füllen und trinken konnte, fanden alle  super toll. Sogar der Trester fand noch großen Anklang. Dann gab es noch Selbstgebackenes von Sigrid und die Kinder formierten sich zum Abmarsch nach Reichenberg. Uns hat es wieder riesig Spaß gemacht.

Jetzt zu geplanten Agenda-Veranstaltungen.:

Am Samstag, 25. Oktober,  gibt es zwischen Laden und Kirche wieder einen Erntedank-Markt.  Ab 10 Uhr gibt es einen großen Obst- und Gemüsestand, regionale Anbieter stellen sich vor, im Holzofen gebackener Flammkuchen wird serviert, es gibt Kartoffelsuppe mit Würstchen, fischen Apfelsaft, sowie Kaffee und Kuchen. Der Dorfladen ist von 7 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.

Am Freitag, 21. November, gibt es eine Agenda-Sitzung mit dem Thema „Dorffest 2015“. Hier soll entschieden werden, ob es 2015 wieder ein Dorffest geben soll und wenn ja, wie und was dabei stattfinden könnte. Dazu sind alle Interessierten, d. h. alle, die sich vorstellen können, dass sie mitmachen möchten, gebeten zu erscheinen. Natürlich wird an diesem Abend noch nichts endgültig verabschiedet, aber es wäre gut, wenn möglichst viele  „Mitmacher“ da sein würden.  Sollte sich an dem geplanten Termin noch etwas ändern, so geben wir es im Novemberheft bekannt.

Mit besten Grüßen, Jürgen Kranz

Veranstaltung:

„Dorfgespräch“am 30. Mai 2014

Thema „ÖPNV“

Artikel im Mitteilungsblatt März 2013:

Liebe Mitbürger,

Die Dorfladen Uengershausen UG (haftungsbeschränkt) ist gegründet.
Die drei Gesellschafter und der Geschäftsführer waren beim Notar und haben mit dem  juristischen Schritt der Unternehmesgründung den weiteren Weg zum Laden frei gemacht.
Am Sonntag, dem  3. März fand dann die Gründungsversammlung in der Gaststätte der Mehrzweckhalle Uengershausen statt. Dazu waren alle eingeladen, die bereits Anteile gezeichnet hatten. Aber auch alle anderen Interessierten waren herzlich willkommen. Die überwältigende Besucherzahl spiegelte das große Interesse der Bürger an diesem Projekt wider.
Sigrid Kranz begrüßte Bürgermeister Hügelschäffer, 2. Bürgermeisterin Tewes und die Gäste und erstattete Bericht über den derzeitigen Stand der Dinge. Sie betonte auch nochmals Sinn und Zweck des Projektes, nämlich die Nahversorgung der Bürger, die Möglichkeit zur Kommunikation, gerade auch für die ältere Generation und die Vermarktung regionaler Produkte. Sie sagte, dass dieser Laden sich zu einem „Dorfschatz“ entwickeln kann, zum Wohle der gesamten Dorfgemeinschaft.
Anschließend ergriff der Geschäftsführer Siegbert Leicht das Wort und begrüßte ausdrücklich auch die Besucher, die nicht oder noch nicht Anteile gezeichnet haben. Er berichtete über den aktuellen finanziellen Stand und leitete dann die Diskussion über mögliche Lieferanten und Öffnungszeiten, an der die Besucher rege und sehr engagiert teilnahmen.
Danach erläuterte Michael Kestler erste Planskizzen zum Ladenausbau, der in Kürze beginnen soll. Dazu werden freiwillige Helfer benötigt, was Horst Kohmann ausdrücklich betonte und alle herzlich einlud.

Für die Beteiligten geht die Arbeit jetzt erst richtig los, aber alle freuen sich auf die Eröffnung, die für Juni geplant ist.
Bitte unterstützen Sie das Projekt, nicht zuletzt auch durch eine optimistische Sichtweise, am besten aber durch Ihren Einkauf im eigenen Laden. Hierfür schon jetzt herzlichen Dank.

Mit besten Grüßen
Jürgen Kranz

Artikel Ende 2012:

Zum Ende des Jahres 2011 wurde unser Bäckerladen geschlossen. Dieser Tatsache läuft ein Trend entgegen, demzufolge immer mehr  Dorfläden (wieder) entstehen. Allerdings ist es wohl nur selten der Fall, dass so ein kleiner Laden eine ganze Person, geschweige denn eine Familie ernährt. Deshalb wird nach Konzepten gesucht, mit denen die Nahversorgung  auch in kleinen Gemeinden oder Gemeindeteilen gewährleistet werden kann. Das kann ein zu gründender Verein, eine Genossenschaft oder eine GmbH oder Ähnliches sein. Wir haben uns nun aus dem gegebenen Anlass umgesehen und umgehört und fangen an, mit der Hilfe von hierin erfahrenen Personen, ein solches Konzept zu entwickeln.  Wichtigstes Element ist jedoch die Unterstützung und der gute Wille der Dorfbevölkerung. Jeder muss sich bewusst machen, welche Vorteile ein Laden am Ort hat und sollte diesen, sofern eine Gründung zustande kommt,  deshalb auch nutzen. Wie so ein Geschäft aussehen kann, auch das obliegt uns allen, den Bürgern, denn die Teilnahme jedes Einzelnen ist wichtig.
Am 11. Mai wurde in einer ersten Großveranstaltung die Bürger über die Möglichkeiten einer Dorfladengründung mit all ihren Erfordernissen und Risiken von einem spezialisierten Beratungsunternehmen informiert. Es wurde ein Ortsspezifischer Fragebogen entwickelt und ausgegeben. Die Rücksendungen eines jeden Haushalts werden detailliert ausgewertet. Aufgrund dieser Auswertung erfolgt dann eine Empfehlung einen Dorfladen zu gründen, oder aber es  sein zu lassen, je nach dem Interesse, das die Bevölkerung zeigt.

Feier 10 Jahre Agenda-21-Gruppe Uengershausen

Am 28. April 2012 beging die Agenda-21-Gruppe ihre bislang  mehr als 10-jährige Arbeit, verbunden mit einem Rückblick auf das Dorffest 2011.  Etwa 100 Bürger und Ehrengäste, darunter Landrat Eberhard Nuß, Bürgermeister Holzapfel (Kirchheim), Gemeinderäte und die Reichenberger Agenda-Kolleginnen und Kollegen erlebten eingerahmt von künstlerischen Darbietungen in einem interessanten Vortrag die bereits geleistete Arbeit der Agenda Uengershausen. Aber auch die aktuell anstehenden Projekte wie der Fahrradweg nach Reichenberg und besonders der geplante Dorfladen, die weit in die Zukunft reichen, wurden von Sigrid Kranz vorgestellt. In ihren Grußworten würdigten sowohl Bürgermeister Karl Hügelschäffer wie auch Landrat Nuß das Bürgerschaftliche Engagement der Agenda-Gruppe. Horst Hügelschäffer berichtete im zweiten Teil des Abends über den Verlauf der bisherigen beiden Dorffeste.

Örtliche Künstler umrahmten die Veranstaltung: Das Blasorchester, angeführt von Karl Hügelschäffer, eine jugendliche Jongleurgruppe mit Gabriel Pregitzer, der Sänger Willi Schober und die Kabarettistin Inge Veeh. Ihnen allen sei für die hohe Qualität ihrer Beiträge herzlicher Dank gesagt.

Der Schluss-Sketch von Inge Veeh, die mit einem alten Holzschubkarren einen fahrenden Dorfladen aufmachte und mit einem daran anzubauenden Schneeschild auch noch Gemeindeaufgaben übernehmen wollte, trieb den Zuschauern die Lachtränen in die Augen.

ILEK (Integriertes Ländliches Enwicklungs-Konzept):

Bereits zum 2. Mal fanden sich Bürger aus 14 Gemeinden des südlichen Landkreises (Würzburg) zusammen um Ideen zur gemeinsamen Weiterentwicklung Ihres Heimatgebietes zu entwickeln.

Die Ergebnisse findet man auf den Seiten des Marktes Giebelstadt, dessen Bürgermeister Helmut Krämer der Sprecher der Interessengemeinschaft ist (für Gestaltung und Inhalt der verlinkten Seiten ist ausschließlich deren Urheber verantwortlich).

Auch die Uengershäuser Agenda-21-Gruppe war wieder vertreten, gemeinsam mit dem Bürgermeister, der 2. Bürgermeisterin  und verschiedenen Gemeinderäten, sowie Agenda-Kolleginnen aus Reichenberg.

Dorffest 2011:

Nach dem überwältigendem Erfolg des ersten Dorffestes vor 4 Jahren laufen seit Monaten die Vorbereitungen für das kommende, das am Sonntag, den 18. September diesen Jahres stattfinden soll.

Es haben sich bereits über 30 Teilnehmer (Vereine, Organisationen, Firmen und einzelne Bürger) zum Mitwirken gefunden. Die Veranstaltung findet in Höfen, Firmengebäuden, der Kirche, der Mehrzweckhalle und an vielen anderen Orten statt. Sie beginnt um 11 Uhr und endet um 18 Uhr.

Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.

Gottesdienst-Frühschoppen

Es war früher der Brauch, daß man nach der Kirche auf einen oder zwei Schoppen in die Wirtschaft einkehrte um vielleicht über die Predigt zu diskutieren oder sonstige sonntägliche Themen anzusprechen. Leider ist dieser Brauch eingeschlafen. Warum, weiss keiner so ganz genau.

Wir wollen versuchen, diese schöne Seite des Dörflichen wieder zu beleben. In der Wirtschaft an der Mehrzweckhalle gibt es zu den Getränken Weißwürste und Knacker. Man hat schon von Frauen gehört, daß das prima sei, da braucht man ja nicht unbedingt zu kochen.

Ein erster Versuch fand statt am Sonntag, dem 23. Januar. Zwar wurde der Termin nicht explizit bekannt gemacht, lediglich in der Männergymnastik und bei der letzten Agenda-Veranstaltung für das Dorffest, es kamen trotzdem etliche Bürger und auch der Pfarrer gesellte  sich gerne dazu.

Der Frühschoppen soll künftig 1 mal im Monat stattfinden, und zwar immer, wenn der Gottesdienst um 10 Uhr beginnt.

Wichtige Neuerung gegenüber früher: Es sind die Frauen nicht nur zugelassen, sondern auch erwünscht.

Teilnahme am Reichenberger Weihnachtsmarkt

Auch heuer wollen wir wieder in unserem Weihnachtsmarkt-Häuschen Selbsterzeugtes aus Uengershausen vor der Reichenberger Kirche anbieten.

Am ersten Adventssonntag bauen wir die Hütte auf und hoffen wieder auf rege Teilnahme der Uengershäuser sowohl als Helfer vor Ort als auch als Lieferanten für weihnachtliche Waren. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, vorausgesetzt, die Sachen passen in die Hütte.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Elke Hügelschäffer, Sigrid Kranz oder Lisbeth Schober.

Erledigte Veranstaltungen:

Die u. a. Informationsfahrt fand wie geplant statt, jedoch wegen der geringen Teilnehmerzahl ohne die Schweinfurter Schlachtschüssel. Dafür aber waren die Erlebnisse und Informationen umso intensiver und kurzweiliger.

Unser Fazit: Die Gemeinde Reichenberg mit ihren Ortsteilen sollte unbedingt kreativ bei der Gründung der interkommunalen Allianz „Würzburg Süd“ mitarbeiten. An der Bürgerbeteiligung über die Agenda-21-Gruppen soll es hierbei nicht fehlen.

Nachfolgend noch einmal das Programm der Fahrt vom 10. Oktober:

Informationsfahrt zu den interkommunalen Allianzen (IKA) im Landkreis Schweinfurt am Sonntag, 10. Okt. 2010, für alle interessierten Bürger/innen

Bald werden unsere Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, geeignete Projekte für ein integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) für die Region Würzburg-Süd vorzuschlagen! In Abstimmung mit den anderen beteiligten Gemeinden sollen Projekte von überörtlicher Bedeutung (Beispiele: Innerörtliche Gebäude, Renaturierung, Radwegenetz, Kultur, Bildung, Jugendarbeit, Kinder- und Altenbetreuung) umgesetzt werden. In diesem Verbund können wir Fördermöglichkeiten für Projekte in unserer Gemeinde nutzen!

Informieren Sie sich dazu bei anderen Gemeinden durch sachkundige Führungen (Bürgermeister/innen und Regionalmanager/innen)!
Holen Sie sich Anregungen für geeignete Projekte in unserer Gemeinde!
Erleben Sie gleichzeitig auch ein paar gemütliche Stunden bei einer „Original Schweinfurter Schlachtschüssel“!

Programm:
Abfahrt: 8:00 Uhr Uengershausen – Reichenberg – Lindflur – Albertshausen – Fuchsstadt

IKA Oberes Werntal: Gemeinde Euerbach (Schwerpunkt: Innerörtliches Gebäudemanagement)

Mittagessen

IKA Schweinfurter Mainbogen: Gemeinde Schwebheim (Schwerpunkt: Ökologie)

Kaffeepause am Ellertshäuser See

IKA Schweinfurter Oberland: Gemeinde Schonungen oder Stadtlauringen (Schwerpunkt: Kultur und Tourismus)

„Original Schweinfurter Schlachtschüssel“ mit Wein (kein Bier!) und Musik (pro Person 19,– €)
Gasthaus „Zeller Tal“, Gemeinde Üchtelhausen – Ortsteil Zell

Rückkunft: frühestens 22:00 Uhr

Kostenbeitrag: Schlachtschüssel pro Person 19,– € plus weitere Verpflegung und Fahrtkosten 10,– €

Hierzu laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsteilen herzlich ein! Anmeldungen erbitten wir an Horst Hügelschäffer, Uengershausen, Tel. 09366-6268, email: huegelschaeffers@gmx.de

Die Teilnahme erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung.

Anmeldeschluß ist der 25.09.2010

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

wir hofften und wünschten Ihnen sehr, dass Sie den Aufenthalt in Uengershausen unterhaltsam und anregend erleben würden!

Worauf wir aber auch gehofft hatten, das war ein einigermassen passendes Wetter. Leider aber hatten wir uns in einer wochenlangen Periode der Trockenheit, die auch nach diesem Sonntag noch weiter ging, den einzigen Regentag herausgesucht. Bis zur Mittagszeit goß es wie aus Kübeln und es war ungemütlich kalt.

Trotzdem kamen nach und nach die Neugierigen und hart gesottenen. Der große Andrang, wie wir ihn aber 2007 erlebt hatten blieb unter den schlechten Wetterbedingungen aus. Das war für alle, die sich fleißig vorbereitet hatten, sehr schade.

Trotzdem möchten wir allen Beteiligten nochmals unseren Dank aussprechen:

 Es gilt unser Dank den ehrenamtlichen Mitwirkenden, Helfern, Ausstellern! Ebenso den Inserenten und Sponsoren! Wir danken der Marktgemeinde Reichenberg, dass das Dorffest unter ihrer Trägerschaft durchgeführt werden kann, insbesondere dem 1. Bürgermeister Karl Hügelschäffer, der 2. Bürgermeisterin Judith Tewes, dem Gemeinderat und den Mitarbeitern in der Gemeindeverwaltung für ihre Unterstützung in vielfältigster Weise!

Bei Ihnen bedanken wir uns ausdrücklich für Ihr Interesse und Ihren Besuch!

Die Idee des Dorffestes ist in der kommunalen Agenda21 entstanden – eine Bürgerbeteiligung zur Gestaltung unseres Ortsteils im 21. Jahrhundert.

Die Aktiven der Dorf- und Flurentwicklung Uengershausen

Uengershausen bewegen – gemeinsam gut leben!“

Hier wird anhand von verschiedenen Dokumenten, z. B. Artikel im Mitteilungsblatt das Entstehen des geplanten Dorfladens aufgezeigt.

20. und 21. Juli 2018: 5 Jahre Dorfladen Uengershausen

Der Dorfladen feierte sein 5-jähriges Bestehen sowie die offizielle Inbetriebnahme der neuen Nebengebäude mit einem 2-tägigen Fest. Am Freitag gab es einen Festakt mit Grußadressen des Bürgermeisters, das Amts für ländliche Entwicklung, des stellvertretenden Landrats, des Architekten und des MdL Halbleib.

Am Samstag dann großes Weißwurst- und Hamburger-Essen, Kaffee und Kuchen mit Tombola. Viel Arbeit für die Ehrenamtlichen, aber alles zum Besten gelungen. Vielen Dank dafür

Rückblick auf 2013 im Mitteilungsblatt Januar 2014

… Natürlich waren die Planungsarbeiten am Dorfladen schon 2012 ein Thema, das sich durch alle Sitzungen zog. Nun sollte aber alles, was wir bis dahin nur auf dem Papier hatten, in die Tat umgesetzt werden.  …

Bereits im April (2013) begannen die ersten Arbeiten für den Dorfladen im ehemaligen Bankgebäude neben der Uengershäuser Kirche. Entfernung von Zwischenwand und abgehängter Decke, ausräumen und saubermachen und immer wieder Baustelle kehren waren angesagt. Gleichzeitig erfolgten auch die organisatorischen Dinge  im Hintergrund, ohne die nichts läuft: Gespräche mit Anbietern, Beschaffung der Ausstattung, Organisation der Brotzeiten, Hygieneunterweisung und vieles mehr.

Wir haben über die Arbeiten in mehreren Artikeln berichtet, so dass ich nicht noch ausführlicher werden will. Eines ist aber nochmals ganz wichtig zu erwähnen, das ist der riesige ehrenamtliche Einsatz aller Beteiligten. Dies gilt sowohl für die Bauphase wie auch für die Zeit seit der Inbetriebnahme. Herzlichen Dank an alle Männer und Frauen, die sich für ein Stück Lebensqualität im Dorf so einsetzen!

Und es sei auch nochmals hinzugefügt, dass freiwillige, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer auch künftig gebraucht werden und dass die derzeitige Riege keine geschlossene Gesellschaft ist. Jede Mitarbeit ist willkommen.

Die Eröffnung des Ladens am 19. Juli war der Höhepunkt einer 2-järigen Arbeit und wurde entsprechend mit einem Festakt für die Beteiligten am Vorabend begangen. Bürgermeister Karl Hügelschäffer und Sigrid Kranz durchschnitten gemeinsam das Band, das bislang noch die Ladentür versperrt hatte.

Am 5. Oktober veranstalteten wir ein Erntedankfest zugunsten des Ladens mit Kartoffelsuppe und Flammkuchen. Zwar machte das Wetter uns auch diesmal mit Dauer(stark)regen einen Strich durch die Rechnung, andererseits war es erstaunlich, wie viele der offenbar abgehärteten Uengershäuser im Zelt ausharrten und das gute Essen und Trinken genossen.

Mitteilungsblatt März 2013:

Liebe Mitbürger,

Die Dorfladen Uengershausen UG (haftungsbeschränkt) ist gegründet.
Die drei Gesellschafter und der Geschäftsführer waren beim Notar und haben mit dem  juristischen Schritt der Unternehmesgründung den weiteren Weg zum Laden frei gemacht.
Am Sonntag, dem  3. März fand dann die Gründungsversammlung in der Gaststätte der Mehrzweckhalle Uengershausen statt. Dazu waren alle eingeladen, die bereits Anteile gezeichnet hatten. Aber auch alle anderen Interessierten waren herzlich willkommen. Die überwältigende Besucherzahl spiegelte das große Interesse der Bürger an diesem Projekt wider.
Sigrid Kranz begrüßte Bürgermeister Hügelschäffer, 2. Bürgermeisterin Tewes und die Gäste und erstattete Bericht über den derzeitigen Stand der Dinge. Sie betonte auch nochmals Sinn und Zweck des Projektes, nämlich die Nahversorgung der Bürger, die Möglichkeit zur Kommunikation, gerade auch für die ältere Generation und die Vermarktung regionaler Produkte. Sie sagte, dass dieser Laden sich zu einem „Dorfschatz“ entwickeln kann, zum Wohle der gesamten Dorfgemeinschaft.
Anschließend ergriff der Geschäftsführer Siegbert Leicht das Wort und begrüßte ausdrücklich auch die Besucher, die nicht oder noch nicht Anteile gezeichnet haben. Er berichtete über den aktuellen finanziellen Stand und leitete dann die Diskussion über mögliche Lieferanten und Öffnungszeiten, an der die Besucher rege und sehr engagiert teilnahmen.
Danach erläuterte Michael Kestler erste Planskizzen zum Ladenausbau, der in Kürze beginnen soll. Dazu werden freiwillige Helfer benötigt, was Horst Kohmann ausdrücklich betonte und alle herzlich einlud.

Für die Beteiligten geht die Arbeit jetzt erst richtig los, aber alle freuen sich auf die Eröffnung, die für Juni geplant ist.
Bitte unterstützen Sie das Projekt, nicht zuletzt auch durch eine optimistische Sichtweise, am besten aber durch Ihren Einkauf im eigenen Laden. Hierfür schon jetzt herzlichen Dank.

Mit besten Grüßen
Jürgen Kranz

Mitteilungsblatt Februar 2013:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Projekt Dorfladen Uengershausen nimmt konkrete Gestalt an. Wir sind begeistert über die großartige Resonanz.  In den vergangenen Wochen haben viele Mitbürgerinnen und Mitbürger Anteile am zukünftigen Dorfladen Uengershausen gezeichnet, übrigens auch aus anderen Ortsteilen, so dass wir nunmehr das Projekt starten können. In den nächsten Tagen werden die 3 Gesellschafter und der zukünftige Geschäftsführer beim Notar die Dorfladen Uengershausen UG (haftungsbeschränkt) gründen. Sobald die Gesellschaft im Handelsregister eingetragen ist, werden wir alle stillen Gesellschafter rechtzeitig zu einer Gründungsveranstaltung einladen. Bis dahin besteht weiterhin die Möglichkeit Anteile zu zeichnen. Verträge hierzu erhalten Sie bei Herrn Leicht, Tel. 09366/1485 oder bei Frau Kranz, Tel. 09366/99306.
Mit der Renovierung des Gebäudes wird dann so schnell wie möglich begonnen. Erste Vorarbeiten laufen bereits. Wir werden dann viele fleißige Helfer für den Umbau benötigen, um den Laden dann auch möglichst schnell eröffnen zu können.
Melden Sie sich hierfür bitte bei Horst Kohmann (09366/1728) oder Siegbert Leicht (09366/1485).

Die nächste Agenda21-Sitzung findet voraussichtlich am 15. Februar um 19.30 Uhr im Nebenraum der MZH statt.

Bilder vom letzten großen Ereignis in Uengershausen, der Russensitzung, finden Sie wieder unter www.uengershausen.de. Einfach reinklicken.

Mitteilungsblatt November 2012:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,


Am Freitag dem 14. September fand, leider etwas kurzfristig angekündigt, unser „Dorfgespräch“  statt.  Die gebürtige Uengershäuserin Erika Stavrakakis, geb. Rösch, sprach über das Thema „30 Jahre Leben und Erfahrungen in Griechenland“. Die Zuhörer gewannen spannende Einblicke in das Leben in dem südeuropäischen Land, das zurzeit ziemlich gebeutelt wird. Die anschauliche Schilderung führte einem nicht nur das vor Augen, was in den Zeitungen zu lesen ist, sondern vermittelte auch ein wenig die Sichtweise der griechischen Menschen. Im Laufe des Abends entwickelte sich eine sehr rege Diskussion, die zwar zu keinem endgültigen Ergebnis kam, aber die Frage in den Raum stellte, ob beide Seiten, Nord- und Südeuropa, überhaupt dieselben Sprachen sprechen.
Am Feitag dem 28. September waren wieder die 4-Klässler der Reichenberger Grundschule zu einem Apfeltag in Uengershausen zu Gast. Begleitet von ihren beiden Lehrerinnen waren sie in einem einstündigen Marsch über Berg und Tal ins Dorf gekommen. Sigrid Kranz nahm sie in Empfang und zeigte ihnen wie man die Äpfel in den Streuobstwiesen ernten kann. Die Kinder durften einige Körbe voll zusammenlesen und gemeinsam brachten wir die Beute in den Hof von Helmut Rösch. Dort zeigte ich ihnen wie man aus den Äpfeln Saft machen kann und jedes Kind bekam auch seinen Anteil der Aktion in eine mitgebrachte Flasche gefüllt. Ob zu Hause dann noch etwas drin war, weiß man allerdings nicht. Dazu gab es selbstgemachten Apfelkuchen. So gestärkt verließen uns die Schülerinnen und Schüler und wissen jetzt alle, was ein Refraktometer ist.
Am 12. Oktober fand die angekündigte  Bürgerinformation zur Gründung eines Dorfladens statt.  Die Uengershäuser wurden darüber informiert, dass eine sog. UG (haftungsbeschränkt) gegründet werden soll. Diese besteht aus drei Gesellschaftern und einem Geschäftsführer. Weiterhin soll es sog. stille Gesellschafter geben, das sind eben die Bürger, die für den Betrieb des Ladens Geld einlegen. Hierfür wurde ein Gesellschaftervertrag entwickelt, der Rechte und Pflichten aller Teilhaber genau regelt, das ist praktisch der rechtsgültige Vertrag für jeden, der Geld einlegen möchte. Sobald wir die endgültige Fassung, die von unserem ehrenamtlichen Rechtsberater Bernd Rosengarth erarbeitet wurde, in Händen haben, wird diese den Bürgern des Marktes Reichenberg zugesandt.
Es geht nun natürlich darum, möglichst viele Bürger mit ins Boot zu holen, damit der Dorfladen zum Laufen kommen kann. Wenn nicht genügend Geld zusammenkommt, dann gibt es auch keinen Laden. Natürlich sind hierbei Einleger aus allen Ortsteilen willkommen, nicht nur Uengershäuser.
Unser Ziel einer attraktiven Nahversorgung zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Lebensqualität im Dorf rückt somit näher und wir hoffen auf eine rege und großzügige Teilnahme.
Unabhängig vom geplanten Dorfladen rückt auch Weihnachten immer näher und damit auch die Vorbereitungen für die Teilnahme der Uengershäuser am Reichenberger Weihnachtsmarkt. Hierfür brauchen wir wieder Mitbürger, die etwas Weihnachtliches anbieten wollen und auch solche, die beim Schmücken der Hütte und beim Verkauf mithelfen. Wer sich hier beteiligen  möchte, meldet sich bitte bei Elke Hügelschäffer, Tel. 09366 6268.
Zum Schluss möchte ich wieder an die Informationsmöglichkeit im Internet erinnern, wo Sie viele Texte und Bilder aus dem Dorfleben finden, einfach suchen unter www.uengershausen.de .

Mitteilungsblatt Sept 2012:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Am 11. Mai fand, wie schon früher berichtet, die erste Bürgerinformation zum Dorfladen-Projekt statt.  Es wurde der für Uengershausen angepasste Fragebogen zur Erfassung des Ist-Zustandes, des Einkaufsverhaltens, der Wünsche und des Beteiligungswillens der Bürger vorgestellt und besprochen und später verteilt. Die eingesammelten Fragebögen wurden inzwischen von dem am Projekt beteiligten Unternehmensberater ausgewertet und in einer weiteren Informationsveranstaltung am 1. August vorgestellt.
57% der 200 ausgegebenen Fragebögen wurden ausgefüllt zurückgegeben und ausgewertet. 76% wünschen sich eine Verbesserung der Einkaufssituation im Ort und würden auch Produkte des täglichen Bedarfs in Uengershausen einkaufen. 19% bekunden auch ihr Interesse aktiv und ehrenamtlich mitzuarbeiten. Diese Zahlenwerte sind nach den Erfahrungen des Unternehmensberaters sehr ermutigend und liegen im Vergleich mit anderen Ortschaften deutlich über dem Durchschnitt.
In zwei weiteren Sitzungen am 6. und am 30. August wurde eine Unternehmensform gefunden, die derzeit auch bei vielen anderen Dorfladengründungen bevorzugt wird. Bei diesen wichtigen Entscheidungen werden wir inzwischen kompetent und ehrenamtlich von Bernd Rosengarth, dem Reichenberger Anwalt und Steuerberater unterstützt. Für sein Engagement bedanken wir uns sehr herzlich. Ein ganz besonderer Dank gebührt auch Siegbert Leicht, der sich bereit erklärt hat, die Geschäftsführung ehrenamtlich zu übernehmen.
Am 12. Oktober findet um 19 Uhr 30 in der MHZ eine Bürgerinformation statt, in der über die geplante Unternehmensform und die Möglichkeit der Mitarbeit und der finanziellen Beteiligung der Bürger berichtet wird. Hierzu laden wir alle  interessierten Bürger, auch der anderen Ortsteile, herzlich ein. Bitte notieren Sie sich diesen wichtigen Termin:
Montag, 12. Oktober 2012, Mehrzweckhalle Uengershausen, 19 Uhr 30:
Informationsveranstaltung zur Gründung der Dorfladen-UG Uengershausen
Unabhängig von diesem Projekt gehen auch andere Maßnahmen weiter:  Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dorfgespräch“ referierte der Reichenberger Anwalt Bernd Rosengarth am Freitag, den 20. Juli 2012 um 20 Uhr in der Wirtschaft der Mehrzweckhalle über das Thema „Patientenverfügung, Betreuungsvollmacht, Testament“. In der gut besuchten Veranstaltung appellierte Herr Rosengarth an die Zuhörer sich rechtzeitig Gedanken zu machen um die Vorsorge für Familie und/oder eigene Person und Vermögen. Anschaulich und mit vielen Beispielen belegt erklärte er den Unterschied zwischen Generalvollmacht, Betreuungsvollmacht und Patientenverfügung auf der einen Seite, sowie vorweggenommene Erbfolge, Schenkung, Testament und Erbvertrag andererseits.
Unser nächstes „Dorfgespräch“ findet statt am
Freitag, 14. September 2012, um 20 Uhr in der MZH Uengershausen.
Die gebürtige Uengershäuserin Erika Stavrakakis, geb. Rösch, berichtet über
30 Jahre Leben und Erfahrungen in Griechenland.
Auch zu dieser Veranstaltung sind die Bürger aller Ortsteile recht herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Mitteilungsblatt Juni 2012:

Liebe Mitbürger,.
Unter dem Motto „Agenda-Jubiläum und Dorffestnachlese“ waren am Samstag, den 28. April 2012 alle Interessierten zur Rückschau auf die Projekte in der Vergangenheit aber auch zum Ausblick auf neue Herausforderungen in die Mehrzweckhalle Uengershausen eingeladen.
Nachdem das örtliche Blasorchester die schwungvolle musikalische Einleitung gespielt hatte lobte Bürgermeister Hügelschäffer in seinem Grußwort die Arbeit der Ehrenamtlichen, spornte zum Weitermachen an und wies auf das über den Dorfrand hinausgehende ILEK-Programm hin.  Sigrid Kranz stellte die bereits abgeschlossenen bzw. laufenden Projekte noch einmal vor und ging dann in ihrem Beitrag direkt zu den anstehenden Aufgaben über. Den derzeitigen Entwicklungsstand der örtlichen Agenda-21-Gruppe beschrieb der Beauftragte der Gemeinde Theodor Laugsch. Er wies auf die Offenheit in der Mitarbeit hin und warb für eine Teilnahme möglichst vieler Bürger.
Anschließend wurden die unermüdlichen Fürsprecher der Agendaarbeit, Bürgermeister Hügelschäffer, 2. Bürgermeisterin Tewes und Theodor Laugsch  von der Gruppe für ihren Einsatz geehrt.
Eine große Ehre war auch der Besuch des Landrates Eberhard Nuß, der in seiner Rede sehr anschaulich und lebhaft auf die Wichtigkeit der Bürgerbeteiligung hinwies und uns so weiter motivierte.
Horst Hügelschäffer ließ anschließend  die beiden vergangenen Dorffeste noch einmal in Wort und Bild an den Zuschauern vorbeiziehen und erinnerte alle Beteiligten an sonnige, aber auch verregnete Tage.
Zwischen allen Beiträgen lockerte ein tolles Rahmenprogramm den Abend auf. So spielte das Blasorchester noch einmal nach der Rede des Bürgermeisters, es traten 3 ganz junge Jongleure unter der Leitung von Gabriel Pregitzer mit atemberaubenden Acts auf, der singende Lokalmatador Willi Schober heizte mit einem kleinen Wirtshaussingen ein. Den Abschluss und gleichzeitig den Höhepunkt aber setzte Inge Veeh mit einem selbstgemachten Sketch, bei dem sich das Publikum vor Lachen die Bäuche hielt. Inge fuhr nämlich mit ihrem „Multifunktionskarren“ in die Halle ein. Der Holzkarren war mit den verschiedensten Waren beladen und war nunmehr zum fahrenden Dorfladen geworden. Als sie dann schließlich noch die Idee äußerte, vor den Karren ein Schneeräumschild zu montieren, damit im Winter nun auch die Nebenstraßen geräumt würden, blieb manchem vor Lachen fast die Luft weg.
Ein wunderschönes kaltes Buffet wurde eröffnet und bot eine reiche Auswahl an selbstgemachten Speisen. Hierbei konnte man sich gemütlich unterhalten und noch einmal die an die Wand geworfenen Bilder betrachten. Ein herzliches Dankeschön all den fleißigen Helferinnen und Helfern.
Die nächste Veranstaltung fand am 11. Mai statt. Dabei ging es um die Bürgerinformation zum Dorfladen-Projekt. Ein Mitarbeiter eines auf Dorfläden spezialisierten Beratungsunternehmens stellte bereits funktionierende Dorfladengründungen vor und berichtete über Aufgabestellungen und Problemlösungen hierbei. Anschließend wurde der für das Uengershäuser Projekt angepasste Fragebogen zur Erfassung des Ist-Zustandes, des Einkaufsverhaltens, der Wünsche und des Beteiligungswillens der Bürger vorgestellt und besprochen. Hier konnten alle feststellen, dass ein etwas zu schnell sprechender Oberfranke manchmal schwer zu verstehen ist. Am Ende machte Sigrid Kranz noch einmal (gut verständlich) unmissverständlich klar, worum es geht: Wir alle werden älter und es wird uns zunehmend schwer fallen, uns alleine zu versorgen, indem wir mit dem Auto mit immer teurer werdendem Sprit von Discounter zu Discounter fahren. Wenn dieser Dorfladen nicht zustande kommt, dann wird die Gemeinde das vorhandene Gebäude verkaufen und es wird für lange, sehr lange Zeit mit Sicherheit keinen Laden mehr in Uengershausen geben.
Inzwischen sind die ausgegebenen Fragebögen eingesammelt und gehen dem Unternehmensberater zur Auswertung zu. Etwa gegen Ende Juni werden wir dann mit einem Vorschlag für oder gegen einen Laden rechnen können.
Unabhängig vom Ausgang dieses Projekts gehen auch andere Maßnahmen weiter:  Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dorfgespräch“ referiert der Reichenberger Anwalt Bernd Rosengarth am Freitag, den 20. Juli 2012 um 20 Uhr in der Wirtschaft der Mehrzweckhalle über das Thema „Patientenverfügung, Betreuungsvollmacht, Testament“. Hierzu sind alle Bürger des Marktes Reichenberg herzlich eingeladen.

Mitteilungsblatt April 2012:

Liebe Mitbürger,
Im letzten Mitteilungsblatt wurde sie bereits vorangekündigt: Eine Veranstaltung zur Rückschau auf das Dorffest 2011 und gleichzeitig zum 10-jährigen Bestehen der Uengershäuser Agenda-21-Gruppe.
Unter dem Motto „Agenda-Jubiläum und Dorffestnachlese“ sind alle Interessierten zur Rückschau auf die Projekte in der Vergangenheit aber auch zum Ausblick auf neue Herausforderungen am
Samstag, den 28. April 2012, 19 Uhr
in die Mehrzweckhalle Uengershausen eingeladen.
In einem ca. zweieinhalbstündigen Programm wollen wir,  von einem Rahmenprogramm aus Musik, Grußworten und Text- und Bildbeiträgen begleitet, zunächst auf die Entwicklung des Agenda-21-Prozesses schauen. Wir wollen die einzelnen Projekte revue passieren lassen und schließlich beschreiben, wie es in der nahen Zukunft weiter gehen könnte. Es wird sicher auch für die Ehrengäste aus anderen Gemeinden  interessant sein zu sehen, wie ein Agenda-Prozess in einer so kleinen Gemeinde aussehen kann.
Anschließend wird das leicht verregnete Dorffest noch einmal gewürdigt und nach einem letzten Rahmenprogramm-Beitrag wird dann das kalte Buffet eröffnet. Hierbei kann man sich gemütlich unterhalten und noch einmal die an die Wand geworfenen Bilder betrachten.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch mit unserem Dorfladen-Projekt ist es weiter gegangen. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Fragebogenaktion und deren Auswertung, sowie die Durchführung der Informationsveranstaltung der Bürger hierzu an ein unabhängiges, auf die Nahversorgung spezialisiertes Beratungsunternehmen zu vergeben. Dazu sagen wir Bürgermeister Hügelschäffer, der zweiten Bürgermeisterin Tewes und allen Gemeinderäten herzlichen Dank. Den Termin für die Veranstaltung geben wir rechtzeitig bekannt (vorr. Mai).
Ganz herzlich bedanken möchten wir uns auch beim Ehepaar Windmeisser, Uengershausen. Die beiden haben uns ohne große Umstände einen Teil ihrer Scheune als Lagermöglichkeit für das Weihnachtsmarkt-Häuschen zur Verfügung gestellt. Respekt vor so einer Geste.
Zum Schluss möchte ich noch einmal an die Informationsmöglichkeit im Internet erinnern, wo Sie viele Texte und Bilder aus dem Dorfleben betrachten können, z. B. auch die vom 25-järigen Bestehen der Singgeminschaft. Einfach suchen unter www.uengershasen.de .

Mitteilungsblatt März 2012:

Liebe Mitbürger,
Nachdem wir  uns im Mitteilungsblatt länger nicht gerührt haben, melden wir uns jetzt wieder mit aktuellen Nachrichten von den Agenda-Aktivitäten in unserem Ortsteil Uengershausen.
Ganz aktuell ist die (Fast-) Schließung unseres Ladens. Dieser Tatsache läuft ein Trend entgegen, demzufolge immer mehr kleine Dorfläden (wieder) entstehen. Allerdings ist es wohl nur selten der Fall, dass so ein kleiner Laden eine ganze Person, geschweige denn eine Familie ernährt. Deshalb wird nach Konzepten gesucht, mit denen die Nahversorgung  auch in kleinen Gemeinden oder Gemeindeteilen gewährleistet werden kann. Das kann ein zu gründender Verein, eine Genossenschaft oder eine GmbH oder Ähnliches sein. Wir haben uns nun aus dem gegebenen Anlass umgesehen und umgehört und fangen an, mit der Hilfe von hierin erfahrenen Personen, ein solches Konzept zu entwickeln.  Wichtigstes Element ist jedoch die Unterstützung und der gute Wille der Dorfbevölkerung. Jeder muss sich bewusst machen, welche Vorteile ein Laden am Ort hat und sollte diesen, sofern eine Gründung zustande kommt,  deshalb auch nutzen. Wie so ein Geschäft aussehen kann , auch das obliegt uns allen, den Bürgern, denn die Teilnahme jedes Einzelnen ist wichtig.
Konkret soll es so ablaufen, dass in einer ersten Großveranstaltung die Bürger über die Möglichkeiten einer Dorfladengründung mit all ihren Erfordernissen und Risiken von kompetenter Seite informiert werden. Es wird dann ein Ortsspezifischer Fragebogen entwickelt und ausgegeben. Die Rücksendungen eines jeden Haushalts werden detailliert ausgewertet. Aufgrund dieser Auswertung erfolgt dann eine Empfehlung einen Dorfladen zu gründen, oder aber es  sein zu lassen, je nach dem Interesse, das die Bevölkerung zeigt. Damit wir als Agendagruppe nicht mit unserer subjektiven Sichtweise die Fragebogenaktion verfälschen, ist die Durchführung durch eine unabhängige Firma dringend notwendig.
Offen gesagt, es geht natürlich auch um Geld: Ein Laden braucht erst mal Kapital für die Grundeinrichtung und die Artikel, Er muss das Personal bezahlen usw. . Er braucht auch Ideen: Was soll angeboten werden, wie holt man Kunden herbei, was für Aktionen kann man machen. Sie können sich ja schon mal etwas überlegen und sich dann in die Planung mit einbringen. Den Termin für die Großveranstaltung geben wir rechtzeitig bekannt.
Aber die Agenda-21 in Uengershausen hat auch sonst noch ein Jahresprogramm.
Am 23. Januar fand eine Informationsveranstaltung zum geplanten Baugebiet an der Ringstraße statt. Hier wurden die Planungsdetails vom ausführenden Ingenieurbüro erläutert und eingehend diskutiert.
Die Befragungsaktion wegen des Radweges nach Reichenberg dauert noch an. Bitte wenden Sie sich deshalb an Frau Dr. Leclerq oder holen Sie sich den Fragebogen im Internet unter www.uengershausen.de .
Es wird eine Dorffest-Nachlese stattfinden, und zwar voraussichtlich im April/Mail, allerdings in der Halle, da kann es draußen ruhig regnen! Der genaue Termin folgt. Die Nachlese hat auch ein Größeres Motto als nur das vergangene Dorffest, nämlich ‚10 Jahre Dorf- und Flurentwicklung Uengershausen‘, da wollen wir sowohl Rück- wie auch Vorausschau halten.
Weitere Projekte wie das Dorfgespräch, das Frauenfrühstück, der Dorfkalender, das Apfelprojekt mit der Grundschule, die Teilnahme am Weihnachtsmarkt, werden auch in diesem Jahr weitergeführt.
Wichtig wäre auch heuer wieder, dass wir Freiwillige für die Spielplatzpflege am Birkenweg finden. Ganz toll wäre es, wenn sich die Leute freiwillig melden würden und wir nicht erst fragen müssten (einfach bei Michael Kestler, Wolfgang Schnabel oder Jürgen Kranz anrufen oder vorbeikommen).
Wenn Sie mehr Informationen und aktuelle Termine von Kirchengemeinde, Vereinen und Agenda-21 erfahren wollen, dann suchen Sie unsere Internetseite www.uengershausen.de auf.
Mit besten Grüßen
Jürgen Kranz

Agenda-Leitbild

Wichtig für die Arbeit der Agenda-Gruppe ist das Leitbild, das aufgrund der Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger, die zu Großveranstaltungen mit entsprechenden Moderationen und Themenbereichen gekommen waren, zustande gekommen ist. Die Ergebnisse der Großveranstaltungen in den Jahren 2002 und 2004  wurden 2010 auf einer weiteren Großveranstaltung aktualisiert und überarbeitet.

Auf Grundlage der Beiträge, Vorschläge und Wünsche der Uengershäuser Bürgerinnen und Bürger ergibt sich für die nächsten Jahre folgendes Leitbild:

Uengershausen bewegen – gemeinsam gut leben

Verkehr

Wir gestalten die Verkehrswege sicher und setzen uns für bedarfsgerechte Busverbindungen aller Einwohnergruppen ein.

Dorfbild

Wir verschönern das Dorfbild, tragen Sorge für die Gestaltung von Platz- und Straßenräumen und notwendigen Baulandes, um letztlich Dorfgemeinschaft und Lebensqualität zu fördern.

Ökologie/Umwelt

Wir bewahren die naturnahe Gestaltung unseres Dorfes und seiner Landschaft, erhalten die Streuobstwiesen und legen neue an, pflegen die Wanderwege und bauen neue Radwege aus. 

Dorfgemeinschaft/Dorfleben

Wir führen ein reges Dorfleben, unterstützen uns gegenseitig und fördern die Dorfgemeinschaft, indem auf die Bedürfnisse aller Generationen eingegangen wird. 

Landwirtschaft

Wir erhalten die Landwirtschaft für eine eigenständige Entwicklung des Dorfes. Direktvermarktung, Landschaftspflege, Rad- und Wanderwege fördern die Lebensqualität. 

Wirtschaft/Gewerbe/Handel

Wir bauen die örtliche Versorgung aus und bieten Güter und Dienstleistungen für die Region

„Markt der Möglichkeiten“ am 20.11.2011

o    Bisheriges Leitbild,
o    Schwerpunkte der Arbeitskreise (AK) und
o    Ideen, Vorschläge aus der Großveranstaltung von 2004 bewerten

Im Folgenden sind die von den Bürgerinnen und Bürgern aktualisierte und gewichtete Themen ersichtlich:

Verkehr   32
Busverbindung bedarfsgereicht anbieten    17

Verkehrswege sichern (04) 6

Alternative Verbindungen schaffen    5

Autostellplätze (04)    4

Dorfbild  22
Kirchenbereich gestalten  (AK)    6

Aussegnungs/Leichenhalle (04) (Ak) 6

Dorf begrünen    4

Friedhof    2

Mehrzweckhallenbereich verschönern    1

Plätze und Straßenräume gestalten    1

Zerfallene Gebäude    1    Bauplätze (AK)    1

Ökologie / Umwelt  19
Rad- und Wanderwege pflegen und anlegen (AK)    9

Streuobstwiesen erhalten, neu anlegen    2

Wasserschutz und Regenwassernutzung fördern    1

Verkehr    1

Biologische Landwirtschaft fördern    1

Windräder    5

Dorfgemeinschaft / Dorfleben  18
Verschiedene Vorschläge zum Dorfleben    5

Jugendaktivitäten    4

Kirche    3

Senioren    2

Vereinsleben    2

Feste    2

Landwirtschaft in Dorf und Flur   17
Radwege     7

Einkauf direkt beim Bauern ausbauen    6

Kleintierhaltung    2

Landwirtschaft vielfältig gestalten, verschönern    2

Wirtschaft/Gewerbe/Handel   16
Ortsnahe Versorgung berücksichtigen    9

Für Tourismus öffnen    7

„Markt der Möglichkeiten“ am 20.11.2010

Ergebnisse der „Marktstände“

Verkehr (Moderation: Eva Liebich)

ÖPNV

Wichtige Leitgedanken:
•    Wohnwert (auch) abhängig vom ÖPNV-Angebot
•    Ortsteile dürfen sich nicht benachteiligt fühlen, Gemeinde muss zusammenwachsen
•    In den Hauptort muss man kommen
•    Man darf Schule nicht nach knappem ÖPNV-Angebot auswählen müssen
•    Verkürzte Reisezeiten vor allem für Schüler notwendig!

Kinder:
•    Nutzbarkeit Mittagsbetreuung Reichenberg eingeschränkt
•    Busse für sportliche/kulturelle Angebote in Reichenberg

Ressourcen sinnvoll einsetzen:
•    Jedes Verkehrsmittel, dass vom Steuerzahler bezahlt wird, muss von diesem benutzbar sein
o    Hauptschüler Heuchelhof auf jeden Fall mit öffentlichen Bussen fahren lassen (Förderung Angebot)
o    Kindergartenbus, Nutzung auch durch Bevölkerung, zahlt ja auch
o    Können Fahrten der Grundschüler ins öffentliche Bussystem eingespeist werden?

Radwege
•    Kein Verständnis für Entscheidung der Behörden wegen Unterführung
•    Abschnitt Lindenstraße Sportplatz zeitnah realisieren

Dorfbild (Moderation: Jürgen Kranz)

•    Hauptstraße neu gestalten
•    Begrünung der Hauptstraße auf öffentlichen Grund durch Blumenkübel, Rosen etc.
•    Qualität der Dorfbeleuchtung fraglich
•    Appell an private Grundstücksbesitzer: Kein Schuttablageplatz mitten im Dorf
•    Platz an der Mühle gestalten
•    Spielplatzpflege: 1 Mal pro Jahr von Gemeinde
•    Erhaltenswerte Flächen sollten von Gemeinde erworben werden zwecks Dorfgestaltung
•    Platz vor Mehrzweckhalle gestalten einschließlich Bushaltestelle
•    Kann der Abwassergraben zwischen „Gängle“ und „Mohr“ verrohrt werden + „Schmutze-Gängele“
•    Wann erfolgt die Erschließung am Tiegel?
•    Sind Bauplätze am Tiegel bebaubar oder nicht?
•    Wie ist der jetzige Stand der geplanten Infrastruktur am Tiegel?
•    Weitere Ruhebänke rund um den Ort
•    Streuobstlehrpfad
•    Abstimmung Wildblumenwiesen mit Imker

 

Landwirtschaft in Dorf- und Flur
Ökologie und Umwelt
(Moderation: Sigrid Kranz)

•    Streuobstbestand pflegen

Wirtschaft und Gewerbe (Moderation Sigrid Kranz)
•    Laden erhalten
•    Ladengebäude zukunftssicher machen
•    Gemeinschaftscafe, mehrere Betreiber zusammen
•    Einkehrmöglichkeit
•    Heckenwirtschaft / Most
•    Lokale-regionale Vermarktung

Dorfgemeinschaft / Dorfleben (Moderation: Horst Hügelschäffer)

•    Einwohnerprofil erstellen – Bedürfnisanpassung
•    Schulkind – Senioren – Essen
•    Seniorenbetreuung
•    Patenschaft für Senioren
•    Private Spielabende – Nachmittage organisieren (2x)
•    Generationenaustausch Senioren – Kinder
•    frei werdenden Wohnraum erfassen
•    Im Internet freier Wohnraum über Gemeinde
•    Einkehrmöglichkeit
•    Grillplatz
•    Fahrbörse über Aushang
•    Tauschbörse für Waren und Arbeiten am öffentlichen „Schwarzen Brett“ im Dorfladen betreuen (auch per Telefon)

Jugendliche:
•    Konfirmanden für JuZ ansprechen
•    JuZ-Ausbau fertig stellen
•    Mit Jugendbeauftragten kommunizieren
•    Termine – Aushang: JuZ-Veranstaltung
•    Kommunikation mit Ortsteilen + Reichenberg fördern

 

Maßnahmen

Seit nunmehr 12 Jahren ist die lokale Agenda-21-Gruppe Uengershausen aktiv.

Aktuellste Projeket sind die Radweginitiative und die Installation des Dorfladens.
Für 2015 ist wieder die Durchführung eines Dorffestes angedacht.

Hier einige Maßnahmen und Themen aus den vergangenen Jahren, die zum Teil etabliert sind und langfristig ihren Teil zu einem lohnenswerten Dorfleben beitragen:

  •  Dorfladen
  • Streuobstwiesen
  • Spielplatz
    –    erweitern
    –    pflegen-
  • Grüner Markt Reichenberg
    – Treffen der Anbieter
  • Radweg Uengershausen – Reichenberg
  • ÖPNV Rbg.- Uegh.
  • Seniorennachmittag mit historischen Fotos
  • Dorfkalender Uengershausen
  • Teilnahme am Weihnachtsmarkt Reichenberg
  • Heilig Abend: Weihnachtshäuschen aufstellen
  • „Dorfgespräch“
  • Jeden 1. Dienstag im Monat Frauenfrühstück
  • Verkehrsbeeschilderung nach Uengershausen
  • Informationstafeln Streuobst
    Was?
  • Saftpressen in Uengershausen:
    -Saftpresse ausleihen oder in Eigenregie?
  • Fortbildung in der Agenda-Arbeit
  • Dorffest 2007, Dorffest 2011
  • Vorbereitung des Dorffestes 2015
  • Durchführung der Feier 10-Jähriges Agenda-Bestehen
  • Werbung  für Agenda-Arbeit
  • Internet-Auftritt
  • Protokoll führen
  • Mitarbeit an Kirchenvorplatz-Gestaltung

Organisation

Organisation der Dorf- und Flurentwicklung Uengershausen

Dorfentwicklungsteam:

Hubert Engelhardt, Elke Hügelschäffer, Horst Hügelschäffer (Leiter AK Dorfleben) , Sigrid Kranz (Leiterin AK Wirtschaft und Umwelt), Michael Kestler, Horst Kohmann , Jürgen Kranz (Leiter AK Dorfbild),BarbaraKupferschläger, Hanskarl Landeck,Theodor Laugsch(Agendabeauftragter), Dr. Rosemarie Leclerq , Heike Lober, Kurt Manske, Anita Neuendorf, Grudrun Reinhard, Elisabeth Schober, Wolfgang Schnabel,Judith Tewes

Gestaltung/Werbung:Judith Tewes

Internetauftritt: Jürgen Kranz

Liebe Leser dieser Seite,

Seit Jahren bemühen sich die Agenda-21-Gruppen aus Uengershausen und aus Reichenberg um ein Konzept für eine Radwegeverbindung zwischen beiden Ortsteilen, die für die Benutzer ein Optimum darstellt.

Nach zwei Trassenbegehungen und zahlreichen Diskussionen (auch im Gemeinderat) traten die Initiatoren anlässlich des Uengershäuser Dorffestes erstmals mit einem Fragebogen an die Öffentlichkeit, mit dessen Hilfe die Bürger ihre Meinung zu den verschiedenen möglichen Varianten kundtun können.

Sie können sich diesen Fragebogen herunterladen und im Dorfladen abgeben.

Agenda-Verlauf

„Uengershausen bewegen – gemeinsam gut leben!“

 

13 Jahre Agenda21 Uengershausen

Obwohl die Bürgerbeteiligung in der Dorf- und Flurentwicklung Uengershausen bisher nicht von staatlicher Seite unterstützt werden konnte, sondern ausschließlich von der eigenen Marktgemeinde, funktioniert sie nun schon über zehn Jahre. Wie kam es dazu?

Nach Informationsveranstaltungen, zu der alle Einwohner eingeladen waren, legten zuerst einige Landwirte mit organisatorischer Unterstützung der Jagdgenossenschaft Uengershausen Wildkräuteräcker nach dem Kulturlandschaftsprogramm an.

Dann gründete sich ein  Dorfentwicklungsteam (DET), das die gesamte Einwohnerschaft informierte und motivierte, z.B. mit Besichtigungsfahrten zu Agenda21-Gemeinden und einem „Markt der Möglichkeiten“ in der Mehrzweckhalle. Unter dem Motto „Uengershausen bewegen – gemeinsam gut leben“ erstellte die Uengershäuser Bevölkerung ein Leitbild, eine Ist-Soll-Analyse, einen Maßnahmenkatalog und es bildeten sich Arbeitskreise. Dann wurden die ersten Maßnahmen umgesetzt. Seitdem ist die Agenda21 ein aktiver Bestandteil des Dorflebens. Großveranstaltungen für alle Bürgerinnen und Bürger wechseln sich mit Sitzungen des Dorfentwicklungsteams und der Arbeitskreise ab. Der Großteil der Veranstaltungen wird nach Metaplan-Methoden moderiert und die Ergebnisse werden dokumentiert. Die Uengershäuser Bevölkerung hat so die Möglichkeit, ihre Vorschläge für die zukünftige Gestaltung ihres Ortes einzubringen. Die Agenda21 nimmt diese Vorschläge in das Leitbild auf, leitet daraus Ziele und die nächsten Maßnahmen ab. Es ist selbstverständlich, dass für die einzelnen Projekte die Genehmigung der Gemeinde eingeholt wird. Dann werden die Maßnahmen, Projekte und Aktionen in vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit umgesetzt.

Unter dem Dropdown „Maßnahmen“ finden Sie die meisten Maßnahmen aus den vergangenen Jahren, die zum Teil seit Beginn des Agendaprozesses laufen und das Dorfleben nachhaltig beleben.

 

Was ist ‚Agenda 21‘ ?

Da eine selbstverfasste umfassende Beschreibung des Agenda-21-Begriffes bedeuten würde, das Rad zum x-ten mal zu erfinden, beschränke ich mich darauf, i. f. einige Zitate aus Wikipedia, sowie einige Links anzuführen:

„Die Agenda 21 ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, ein Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung , beschlossen von 172 Staaten auf derKonferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro (1992). An dieser Konferenz nahmen neben Regierungsvertretern auch viele nichtstaatliche Organisationen teil. Nachhaltige Entwicklung – und damit die Agenda 21 – ist vielerorts zur Leitlinie öffentlichen Handelns geworden. Ihre kommunale Umsetzung ist die Lokale Agenda 21.“

[Quelle: Wikipedia]

„Eine Lokale Agenda 21 ist ein Handlungsprogramm, das eine Kommune in Richtung Nachhaltigkeit entwickeln soll. Vorbild für dieses kommunale Handlungsprogramm ist ein 1992 von den damaligen Mitgliedern der UNO verabschiedetes globales Programm, die Agenda 21. Dieses enthält Maßnahmen in zahlreichen Politikfeldern, um die Lebens- und Wirtschaftsweise der menschlichen Spezies zukunftsfähig zu gestalten („das 21. Jahrhundert überleben“). Die Agenda 21 spricht außer den internationalen Institutionen und den Nationalregierungen alle politischen Ebenen an; in Kapitel 28 dieses Dokuments werden alle Kommunen der Unterzeichnerländer aufgefordert, auch auf ihrer Ebene ein solches an Nachhaltigkeit orientiertes Handlungsprogramm zu erstellen. Dies soll in Zusammenarbeit mit Bürgerschaft, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der privaten Wirtschaft geschehen. Ein verbreitetes Motto ist „Global denken – lokal handeln!“

„Da viele der in der Agenda 21 angesprochenen Probleme und Lösungen auf Aktivitäten auf der örtlichen Ebene zurückzuführen sind, ist die Beteiligung und Mitwirkung der Kommunen ein entscheidender Faktor bei der Verwirklichung der in der Agenda enthaltenen Ziele. […]
Bis 1996 soll sich die Mehrzahl der Kommunalverwaltungen der einzelnen Länder gemeinsam mit ihren Bürgern einem Konsultationsprozess unterzogen und einen Konsens hinsichtlich einer ‚lokalen Agenda 21‘ für die Gemeinschaft erzielt haben.“

– Auszug aus dem Kapitel 28 der Agenda 21  „

[Quelle: Wikipedia]

Tiefergehende Informationen findet man z. B. hier: (Für den Inhalt der Seiten sind allein deren Urheber verantwortlich)